2.RKSLP- Fastnacht- Spezial: Verfassungsethik als Reim. Helau.

Passend zur Fastnacht mal noch eine der Kernaussagen und Hauptgründe warum es diesen Blog gibt in Reimform.

Ein Reim als Beitrag zur Diskussion über die universell- moralische ökonomische und Verfassungsethik von Immanuel Kant, John Rawls, Peter Ulrich und Nancy MacLean (als historisch investigative Autorin) vs. die strikt individuell legitimierte Verfassungsethik von James M. Buchanan, Karl Homann und Viktor Vanberg.

Hier der Text zum Nachlesen:

Noch ähn Reim zur Verfassungsethik
ich denke amol der is noch nedig.
Dann wolle mehrs aber dabei belosse (Nachträgliche Anmerkung: Die RKSLP mit dem Reimen für diese Fastnacht.)
aber nun ganz unverdrosse
ran ans werk an die Verfassungsethik
do gäbts genau zwä hauptzweige das is eher wenig
aber die hans in sich daher uf gebasst
der erschte is begründet von Imanuell Kant ganz ohne hasst
John Rawls hot daraus geamcht
die Orginalposition in aller bracht
do no soll mer sich will ma eh verfassung mache
rin versetze in jeder anner un so sache
un ma sol denke das ma net wisst
wer ma hinderher is wenn die Verfassung fertig ist.
Dadurch wers am wahrscheinlichste das mehr hinderher änni han
dere reschele jeder gut finne kann.
Weil die reschle wurde so gemacht
dass se alle han genug gebracht.
So viel zum erste zweisch
der zwäde folsct sogleich.
no dem zwäte ansatz sols dorum gehe
dos am end nur reschele in de verfassung stehe
die man selbst oder ä reicher mann gut find
zum bespiel weils geld so net weg rinnt.
AN de staat, un dann an de arm mann
damit er un sei fra un kinner genug zu esse hann.
so stehts schriebe beim Herrn Buchanan
in seim buch „the limits of liberty“ mit all den manan
es wär halt alles verhandlungssach
je mehr ma hat unnerm Dach
desto besser kann se wäre
die verfassung aus sicht vom dem der die anner will auspäre.
Vom zugriff uff sei assets unds inkomme aus denne
un als die EU war zusamme gewachs wollde mehr und wohl was gänne
un han beim verhandle ganz na gehat
minischtens änner von denne buchanans des mehr kenne behalle dat
Überschuss das mehr schon hotte fast sicher
als mehr hotte die verfassung in troggene discher
zu minnisch siehts so aus
wenn in de deutsch EU Lobbygroup The Kangaroogroup is or war zwar ke laus
aber halt enner von denne Research- Fellows vom Buchanan
von dene wemm mans wes echt leicht is weidere in deutschland zu finne
von denne mannem
das man dann echt schon kurz männt man wärd spinne.
Daher zum schluß noch eh guter rat
mehr sollte net mache wegen dem überschuss
denn das wär ke gute tat
gemeinsam sach mit denne reiche geizig männer
sonst is in der EU außer uns ball wieder kenner
doch wir sinn halt abhängig von importe
un wer kenne se jo net uff vorat horte
Deshalh lasst uns die verfassung un verträg in zukunft ausgestalte
wie beim kant un rawls damit die anner net müsse uns in zukunft aus verträg un verfassungen raus halte.
aber schluss jetzt, das finn ich jetzt schlau-

Helau

Endet die „Ära des Neoliberalismus“ durch Corona? Das hängt davon ab, wer in den Parlamenten sitzt.

Im Moment wird in den einschlägigen (Online-) Zeitungen und ökonomischen Diskussionsgruppen ja viel darüber diskutiert, ob die Ära des „Neoliberalismus“ durch die offensichtliche Notwendigkeit staatlicher Eingriffe bei externen Schocks wie in der aktuellen Corona- Krise nun zu Ende geht. So auch hier : https://makroskop.eu/spotlight/leben-untote-laenger/neoliberalismus-leben-untote-laenger/

Auch darüber für was Neoliberalismus eigentlich aktuell steht und im Moment seiner Entstehung aktuell eigentlich stand, wird nun wieder viel geschrieben. Auch ich habe dazu schon einiges in diesem Blog geschrieben.

Er entstand eben als Reaktion auf die zunehmende Verbreitung der Auffassung in den Bevölkerungen der demokratischen Staaten, dass eine staatlich gelenkte und sich im staatlichen Besitz befindlicher Wirtschaft aus sozialen und Stabilitätsgründen nötig wäre, da eine freie Marktwirtschaft genau dieses nicht auf Dauer bieten könnte.

Die ursprünglichen Ordoliberalen um Rüstow, Eucken und Röpke hatten daher den Laissez faire Wirtschaftsliberalismus, um einen „Rahmen“ erweitert, der die staatliche Durchsetzung einer (nationalen) Grundsicherung und einer (nationalen) Monopolverhinderung beinhaltet. Aber eben nur national. International sollte auch hier weiterhin Laissez faire gelten und rein auf die Wechselkursanpassungen vertraut werden. Das führt aber nun mal genau in die Hyperglobalisierung. In dieser wird der nationale Handlungsspielraum aber von außen aus ökonomischen Zwang stark eingeschränkt. Exportabhängige Gehälter können nur so stark wachsen, wie es die internationale Konkurrenz zulässt. Und damit auch der finanzielle Spielraum zur politischen Aufrechterhaltung einer nicht nur minimalistischen Grundsicherung, wenn es denn überhaupt für diese noch reicht. Und das Größe oder gar Monopolstellungen im freien Handel zumindest bis zu einem bestimmten Punkt einen Wettbewerbsvorteil bieten, aber eben spätestens mittelfristig auf Kosten des Wettbewerbs und durch Inkaufnahme von, die Staaten als einzelne marginalisierende privatwirtschaftliche Vermachtung, hat sich ja auch schon empirisch oft genug bestätigt. Daher können Staaten im internationalem Wettbewerb kaum bestehen, wenn Sie Monopole komplett verhindern wollen. Sonst könnten Sie ihre eigenen Produkte und Dienstleistungen kaum zu konkurrenzfähigen Preisen anbieten. Also alleine als einzelner Nationalstaat, zumindest als Importabhängiger kann man die Bildung von Monopolen, die auch den eigenen Markt beherrschen kaum verhindern.

Also gerade durch die Beschränkung dieser beiden staatlichen Vorgaben an den freien Markt rein auf die nationale, die innere, Ebene sind diese, im Falle der Grundsicherung, nur von einigen, vom internationalem Handel begünstigten, Staaten aufrecht zu erhalten, oder gleich, wie im Fall der Monopolverhinderung fast gar nicht, von wem auch immer, aufrecht zu erhalten.

Damit wären wir aber wieder beim „alten“ (Wirtschafts-) Liberalismus angelangt.

Und alles ähnelt wieder, rein zufällig natürlich, Hayeks Idealvorstellung einer internationalen Ordnung basierenden auf einer „Wirtschaftsverfassung“, welche protektionistische Maßnahmen verbietet, und die Freiheit des privaten Vertragsabschlusses als wichtigstes Gut ansieht und das nach Möglichkeit bei gleicher Währung.

Der einzige Staatenbund bei dem das jemals verwirklicht wurde, war die EU, zuerst Anfang der 90er mit dem Binnenmarkt, mit dem Zwang zur wirtschaftlichen Freiheit, und dann Ende der 90er noch zusätzlich gekrönt durch den gemeinsamen Währungsraum.

Und das nachdem schon Ende der 80er erst ebenfalls in Europa und dann international der Kapitalverkehr komplett freigegeben wurde und es seit dem möglich ist, die rentablen Assets in Defizit- Staaten erst komplett aufzukaufen bevor eine Währungsanpassung stattfinden kann.

Ich würde mal sagen, die Empirie zeigt, dass dies für die meisten Staaten und Bürger keine so gute Idee war, zumindest relativ. Die Ungleichheit steigt, die Sicherheit schwindet und bei nicht wenigen ist selbst die Grundversorgung nicht mehr (immer) gewährleistet, beziehungsweise war es seit Ende der Sowjetunion nie, wie bei einigen Staaten Osteuropas, und das selbst trotz „Friedensdividende“, da sollte man vielleicht auch mal z. B. bei Christopher Freeman (https://de.wikipedia.org/wiki/Christopher_Freeman) nachlesen wieso dies so ist. Und wegen Corona bekämpfen wir jetzt auch schon wieder nur einmalig die fehlende Schock- Resistenz des nicht aktiv wirtschaftlich und finanziell ausgeglichenen (internationalen) Markts anstatt generell aktiv für Stabilität und ethisch- faire Anteile für jeden zu sorgen. Staaten die aktuell nicht selbst Kapital, zu einem hinreichend niedrigen Zinssatz aufnehmen können, zur Bewältigung der aktuellen Krise, wird dieses durch die EU in einem hoffentlich im Rahmen des Möglichen ausreichendem Maße zur Verfügung gestellt. Aber nur, wenn Sie den Vorgaben der EU- Institution in weitreichendem Umfang folgen. Also Austerität kann da allem Anschein nach schnell wieder gefordert werden, sonst gibt es kein Geld, wie man in meinem letzten Beitrag nachlesen kann.

Ein großer Problem von Staaten, die in Zwangssystemen wirtschaftlicher Freiheit aber ohne gemeinsame hinreichend handlungsfähige supranationale Institutionen verbunden sind, ist, dass der Anreiz in „Überschussstaaten“ kleiner wird den inländischen „Schweinehund“ zu überwinden und aktiv hinreichend etwas zum Ausgleichen der Wirtschaftskraft zu unternehmen. Da muss man schon an die langfristigen Kosten, auch für den „Schweinehund“ selbst, appellieren, aber wie schwer das ist, damit jemand zu erreichen sieht man ja am Klimawandel. Und die Verlockungen und Ausreden sind dann doch sehr groß, vielleicht zu groß sein. Und da ein Zusammenbruch Europas vor allem einigen anderen Staaten nutzen würde, wird es da bestimmt auch von der Seite aus weitere Verlockungen geben. Zumindest wäre es schon mal gut, wenn SPD- Vorsitzende beim Benennen der Wettbewerbsfähigkeit, welche tatsächlich in einem unausgeglichenem internationalem Markt sehr wichtig, als Schranke für Soziales auch gleich erwähnen würden an welcher „Messgröße“ sie denn festmachen wollen, ab wann wir denn Wettbewerbsfähig genug sind, um sowohl nach außen als auch nach innen wieder Raum für Soziales zu haben. Gleiches gilt natürlich für das „Gewinn- Ziel“ von CDU- Vorsitzenden. Kennt euer nationales Profitstreben soziale, ökologische und Sicherheits- orientierte Grenzen sowohl zum inneren wie auch zum äußeren Wohl?

Also nochmal:

Ein gemeinsamer Markt, national oder transnational, braucht einen Ausgleich, wirtschaftlicher oder
finanzieller Art, eine Priorisierung der Wirtschaftstätigkeit hin zur allgemeinen Grundbedarfssicherung und hinreichende staatliche Regulierung für soziale, ökologische oder sicherheitsrelevante Zwecke.
Ein Ausgleich ist wichtig, da die wirtschaftliche Konzentrationskraft des Marktes hin zu Standorten
mit optimalen Produktionsbedingungen einfach zu groß ist, um die unkorrigierte Marktentscheidung einfach komplett akzeptieren oder tolerieren zu können.
Das ergibt sich ja schon aus der Hauptaufgabe des Marktes, durch einen fairen Wettbewerb der Ideen, die optimale Kombination der Produktionsfaktoren Arbeit, Boden und Kapital zu finden. Zur Erfüllung der Kundenwünsche.
Und da vor allem die von Natur aus begünstigten Standorte, sei es nun in Bezug auf die Produktionsbedingungen, eine logistisch vorteilhafte Lage oder einfach die Nähe zu den bevorzugten oder vorteilhaften Wohnorten der Kunden, doch recht unterschiedlich innerhalb wohl praktisch aller Märkte verteilt sind, wird auch der Markt, wenn er denn seine Hauptaufgabe erfüllt, für eine entsprechend ungleiche Verteilung der Produktionsfaktoren, sprich der Wirtschaftskraft,
sorgen. Also diese Ungleichverteilung ist gerade die Aufgabe des Marktes.

Für ein Ende des „Neoliberalismus“ brauchen wir Parlamentarier die dies auch so sehen. Bei Freiheit ist es so wie bei allem, Freiheit braucht Möglichkeiten und diese sind nun eben mal begrenzt. Deshalb muss der Grad der Freiheit des einen eben durch den ethisch fairen Grad an Freiheit der anderen begrenzt werden. Zuviel Freiheit für die einen bedeutet eben meist zu wenig Freiheit für die anderen.

Deshalb wenn ihr dies auch so seht und nicht sicher seit, dass schon genügend kandieren die dies auch sehen, dann kandiert selbst. Ich tue das auch. Und wählt Inhalte keine Parteien.

3. Bewerbungsvideo, nur Audio, als Direktkandidat bei der SPD für die Bundestagswahl 2021

Also ich habe mich ja im Main- Taunus Kreis bei der SPD als Direktkandidat für die Bundestagswahl 2021 beworben, wenn auch mehr als Aktion mit ernstem Hintergrund. Wenn ich gewählt werde, was ich natürlich als Werte- gebunden angemessen ansehe, werde ich es auch im Rahmen meiner Lohnabhängigkeitsbedingt beschränkten Möglichkeiten auch durchziehen. Auf nach Berlin. Heute war die 2te Vorstellungen bei einem SPD-Ortsverein als Kandidaten. Meine Rede hatte ich auch wieder vorab schon mal probeweise aufgenommen, das habe ich gerade in meinem YouTube Kanal als drittes reines Audio- Video hochgeladen:

Für die welche lieber lesen oder eine Übersetzung brauchen hier der Text:

Hallo liebe Genossinnen und Genossen,

mein Name ist Thomas Hinkelmann, ich bin 42 Jahre alt, seit Oktober 2018 wohne ich in Flörsheim, im Rhein. Main Gebiet bin ich schon seit 2007,der Arbeit wegen, geboren bin ich in Landstuhl, aufgewachsen in Bruchmühlbach, beides liegt in der Westpfalz. Und ich arbeite im IT- Bereich aktuell als Programmierer in Liederbach.

Weiteres zu meiner Lebensgeschichte und wie es dazu gekommen ist dass ich mich nun hier als Bundestagswahl- Direktkandidat der SPD im Main-Taunus-Kreis bewerbe habe ich bereits in meinem ersten reinen Audiobeitrag auf meinem rkslp.org You- Tube Kanal hochgeladen. Wer sich das noch nicht angeschaut hat, kann das bis zum Wahltermin noch nachholen, wenn er oder sie das denn möchte.

In dieser Rede werde ich mich komplett auf grundsätzliche politische Inhalte beschränken die mir wichtig sind und wegen derer ich mich bewerbe und die ich nicht bereits in meinem 2ten Audiobewerbungsvideo, welches ebenfalls von meinem Youtube Kanal abrufbar ist, angesprochen habe.

Ich beginne den Inhaltsteil diesmal mit einem Zitat aus Thomas Pikettys neuem Buch „Kapital und Ideologie“,
„Weil es der Sozialdemokratie nicht gelang, Solidarität und Steuern auf postnationaler Ebene zu verankern -was das Fehlen einer gemeinsamen Steuer- und Sozialpolitik in Europa eindrücklich zeigt -, hat sie dazu beigetragen, die Konstruktionen auf nationaler Ebene zu destabilisieren und ihre eigene gesellschaftliche und politische Basis zu gefährden“. Zitat ende.
Spätestens seit Ende der 1980 der Kapitalverkehr in der EU auf drängen der deutschen Christdemokraten, laut Herr Piketty, komplett frei gegeben wurde und dies dann recht zügig auch für den Rest der Welt übernommen wurde, leben wir in der Hyperglobalisierung.
Die nationalen Geldströme konzentrieren sich zunehmend in wenigen international agierenden Finanzkonzernen. Währungsanpassungen bei Handelsungleichgewichten können erst stattfinden, wenn in Defizitstaaten keine Assets von Wert mehr zu kaufen sind. Die Ideologien des Primats der wirtschaftlichen Freiheit der ungehinderten Freiheit der Eigentumsbürger über ihr Vermögen, ohne Einschränken wie, „Eigentum verpflichtet“, wie es in unserer Verfassung aber wenn mich nicht alles täuscht nicht in der EU- Verfassung steht, haben sich durchsetzen können, Fürs erste. Das Ausspielen der Staatsbürger der einzelnen Nationen gegeneinander in Gewinner und Verlierer, natürlich auch innerhalb von Nationen, hat hier zu unsozialen und instabilen Mehrheiten beigetragen. Zu Rechte politische Gruppierungen in den Staaten des Südens und Ostens gewinnen an Gewicht. Wobei sich die zu Rechten in Deutschland hinter der Freimarkt- Ideologie mit Hilfe der angeblichen Automatismen hin zu einer sozialen und wirtschaftlichen Konvergenz verstecken können, der man höchsten mit ein paar vom Volumen her geringen Investition auf die Sprünge helfen müsste. Gemeinsames Wirtschaften, welches wohl tatsächlich meist einen höheren Gesamtertrag bringt, als wenn jeder für sich wirtschaftet, schafft nun eben einmal unkorrigiert eine wirtschaftliche Ungleichverteilung, die zur Erzielung des höchstmöglichen Gesamtertrags aber nun mal vorteilhaft ist. Aber dann muss man eben hinterher finanziell fair und ausgeglichen teilen, und sich darauf verlassen können, dass wenn man mal doch wieder auseinander geht, dann auch wirtschaftlich fair ausgeglichen wird. Sonst kann man auch keine Markt- bedingte und für den augenblicklichen Gesamtertrag vorteilhafte wirtschaftliche Ungleichverteilung hinnehmen.
Aktuell ähnelt die EU leider sehr F.A. Hayeks Idealvorstellung einer wirtschaftlichen Föderation, welche durch eine supranationale Konstitutionalisierung wirtschaftlicher Prozesse, demokratische Mehrheiten – etwa mit Forderungen nach Steuerhöhungen, öffentliche Schulden oder Arbeitsschutzmaßnahmen – ins Leere laufen lässt.

Sozialdemokratie funktioniert eben nur kooperativ, mit ethisch fair ausgeglichenen Anteilen für jeden.
Die deutschen Angestellten und Arbeiter dürfen sich nicht zum Nation gegen Nation, Region gegen Region, Jeder gegen Jeden um unbegrenzt möglichst große Anteile für sich selbst verführen lassen. Sonst wird man als Lohnabhängiger doch nur immer mehr abhängig von einem unsozialem außen. Und alles soziale, ökologische und Sicherheits- bezogene gerät in die Race-To The Bottom Falle, des international unreguliertem und unausgeglichenem Markts der Kaufkräftigsten.

Und auch in den Regeln für den EU- Wiederaufbaufonds nach der Corona- Pandemie scheint allem Anschein nach als Krönung nun doch schon wieder zu stehen, dass die Zahlungen jeder Zeit eingestellt werden können, wenn Staaten nicht hinreichend gegen ihr Defizit vorgehen. In einem Zwangssystem wirtschaftlicher Freiheit wie es die EU aktuell nun mal darstellt bedeutet, dass aber direkt wieder Austerität. Und eine Schuldzuweisung an Staaten mit einem Defizit. Dabei ist eine Ungleichverteilung der Produktionsfaktoren entlang der aktuell geeignetsten Produktionsstandorte gerade die Aufgabe des Marktes. Daher muss man eben hinter her fair finanziell teilen oder eben doch vorher schon aktiv wirtschaftlich, damit zwischen den Regionen und Staaten keine zu große Ungleichheit entsteht. Alles andere ist nicht solidarisch genug. Schon gar nicht hinreichend. Und das werden die anderen Staaten kaum längerfristig mitmachen und sich stattdessen zu neuen Allianzen zusammenschließen. Dann wären wir als deutsche aber wirklich in einer schlechten Position, da wir auf genügend Importe angewiesen sind.

Und noch ein Wort zur Wachstumsideologie, dass alles was nicht wächst krank ist. Es mag zwar sein, dass das was nicht hinreichend bis zur passenden Größe wächst krank ist. Genauso stimmt es aber auch, dass alles was darüber hinaus wächst das äußere gemeinsame Systeme oder andere meist krank macht und damit auch sich selbst als teil der äußeren Gemeinschaft schadet. Tumore wachsen auch. Und in der Technik und im Verbrauch geht es sogar darum zu schrumpfen. Der hinreichende Ertrag mit weniger Ressourcenverbrauch und allgemein unter sozialeren, ökologischeren und sicherheitsförderlicheren Bedingungen zu wirtschaften sollte das Ziel sein. Kein nicht am Gemeinwohl, auch international, ausgerichteter zielloser Wachstum. Mehr bringt eben nicht immer mehr.

Also wählt mich, damit ich mich im Bundestag zu Ende denkend dafür einsetzen kann, dass wir nachhaltig Werte-gebunden aber auch kooperativ unseren ethisch- fairen Anteil am Weltweiten Gesamtertrag gegen eine faire Gegenleistung abbekommen. Die anderen aber eben auch. Und damit wir aus der Hyperglobalisierung im Sinne eines Region gegen Region und jeder gegen jeden endlich wieder raus kommen.

Zur Sozialdemokratie gehört für mich eben ein ethisch- faire aktiver Ausgleich der Kaufkraft, man kann dies auch Umverteilung nennen, und Chancengleichheit. Nur Chancengleichheit auf immer mehr für immer wenigere oder für eine politische Mehrheit der Gier minimal benötigte, ist für mich daher mit sozialdemokratischen Idealen nicht vereinbar. Und im freien Markt können können Ungleichgewichte der Kaufkraft sich aber immer mehr verschärfen. Mit dem Ergebnis, dass der Markt nicht mehr die bestmögliche, im Idealfall zumindest, Kombination der Produktionsmittel ethisch- fair für alle liefert. Sondern immer mehr konzentriert nur noch für einige eher wenige, und wenn diese das Gut finden auch eher unsozialere.

Soziale Gerechtigkeit braucht ethisch- fair ausgeglichene Lebensverhältnisse.

RKSLP- Fastnacht- Spezial: Ausgleichsunion als Reim. Helau.

Passend zur Fastnacht mal eine der Kernaussagen und Hauptgründe warum es diesen Blog gibt in Reimform.

Ein gemeinsamer Markt braucht halt einen Ausgleich, Priorisierung und Regulierung. Hinreichend. Helau. Usw. Man will ja nicht schleimen…

Hier der Text zum Nachlesen:

Ihr Leit‘
Ob mer wolle oder Nett
Werte gebunde druff ufs brett
vorm Kopf
Is manschmo nedig
schneller gehts wohl we ma ledig
Das werds erkläre wie es kumme is
das ichs jetzt bin der hier jetzt ethisch Flage hisst
Und euch saat
eh gemeimsamer Markt brauch nen ausgleich damit er net versagt
un noch priorisierung obe druf
damit man zimmert was braucht
am dringenste bis es raucht
aber sche reguliert
sozial, ekologisch, sicher un kontroliert
damit die Gail net gehe durch
mit ähm vor lauder begehr
no efach nur noch mehr
ohne zu guge
obs sche nachhaltig
also uf dauer
und das kenner werd zu sauer
weil man hats vergess
dass de Markt halt dozu führt
das sich vor allem ebbes rührt
wo sichs am beste schaffe lost
dann gebts für die anere abe rnur rost
Das sollte man net wolle
als sozialer schon alle aus dem grund
weils da dann net laft werklich rund
und ah sonst weils sonst wohl ball passiert
dass de gemeinsam markt werd inkassiert.
un als Land mit wenig rohstoffe
Is man dann bald absoffe
Dashalb ihr leut lost euch sage
wir müsse dälle
bevor the uns verjage
vom gemeinsam markt und das mit recht
denn wer net teilt obwohl er kann
dem geht meist bald selber schlecht.
Un damits so weit net komme muss
lasst euch net verführe von de gier
sondern teilt ab hier
und losst de anner genug raum
sich zu wehre wirtschaftlich
wenn bei uns de falsche, schlechte macht de Stich
damit de traum
vom gemeinsame genug
net abfährt mit dem nächsten zug
und wirs dann waren schon widder
und dabei war doch grad erst alles bidder
Also dält die abedd und de rest
so lang es geht
sond kommt die pest
des jeder gegen jeden auf neue
bis wirs werer widder bereue
aber jetzte reichts für dieses mal
dann bis zur wahl

Helau

Das Problem der Ungleichgewichte in der EU steht weiter auf der ToDo Liste

Bei der Bekämpfung der wirtschaftlichen und finanziellen Folgen der Corona- Pandemie haben sich die einzelnen Staaten der EU ja wirklich mal zusammengerissen und zumindest soweit gemeinsam und durchaus auch solidarisch gehandelt, dass keine Insolvenz- kettenreaktionen aufgetreten sind.

Über die EZB wurden kurzfristig Gelder im Billionen Bereich zur Verfügung gestellt und der (Wieder-) Aufbaufonds der EU im Rahmen des aktuellen EU Rahmen- Haushaltplans für 2021-2027 inklusive „NextGenerationEU“ hat auch ein Volumen von 750 Milliarden € innerhalb eines Gesamtpakets von 1,8 Billionen € (https://ec.europa.eu/info/strategy/recovery-plan-europe_de).

Wie gesagt war und ist das zur Vermeidung von Kettenreaktionen bezüglich Firmen- und Privatinsolvenzen und von der dadurch bedingten Gefahr der sozialen Verelendung und Unruhen aber auch bitter nötig. Zustimmung für (Wirtschafts-) hilfen in diesem Volumen auch von den Geber- Staaten zu bekommen, war aber auch, wenn nicht vor allem, deshalb recht einfach möglich, weil damit auch die Zulieferfirmen für die Unternehmen, welche auf das Fortbestehen jener angewiesen sind, in den Geber- Staaten, mit, vor den Konsequenzen dieses nicht privat absicherbaren externen Schocks, gerettet werden. Sonst würden in den Geberstaaten auch für eine sehr lange Zeit die „Bänder“ stillstehen. Diese Kosten wären dann um einiges höher.

Diese gemeinsame Erholungs- und Wiederaufbau- Anstrengung ist aber zeitlich begrenzt und dient wie gesagt nur der, wenn auch durchaus zumindest ökologisch und mit Blick auf die (rein) unternehmerische Wettbewerbsfähigkeit auf die Zukunft ausgerichtete, Überwindung der aktuellen Krise.

Und zusammen mit diesem Krisenüberwindungspaket wurden noch zwei weitere neue Mechanismen eingefügt. Einmal der zunächst mal durchaus begrüßenswerte Rechtsstaatsmechanismus, über welchen die Auszahlung von Ausgleichs- oder Unterstützungsgeldern an Bedingungen bezüglich der rechtsstaatlichen Wertvorstellungen der EU- Kommission bzw. des Europäischen Semesters, also durchaus mehr oder weniger unter demokratisch legitimierte politische Wertvorstellungen der Mehrheit der EU- Staaten geknüpft werden können. Wenn die „gewählte“ EU- Spitze also ethisch- moralische Werte vertritt, zum Beispiel Minderheitenschutz im Rahmen des Egalitarismus, oder Pressefreiheit und Pressevielfalt, aber auch Meinungsfreiheit dann ist das definitiv ethisch zu begrüßen. Aber die EU ist ja aktuell, zumindest was ihre aktuell Verfassung angeht eher ein Tempel der wirtschaftlichen Freiheit und des Zugriffsschutz auf privat Vermögen. Der Rechtsstaatsmechanismus kann leider natürlich auch dafür genutzt werden dieses, nach meinen ethischen Vorstellungen, als zu frei anzusehendes Vermögenszugriffsschutzrecht, als getarnter Investionsschutz, weiter zur Geltung zu bringen. Vor allem finde ich es bedenklich, dass der Rechsstaatsmechanismus nur Sanktionsmöglichkeiten für Staaten bietet, denen eine Ausgleichs- oder Hilfszahlung zusteht. Gemeinsames Wirtschaften, welches wohl tatsächlich meist einen höheren Gesamtertrag bringt, als wenn jeder für sich wirtschaftet, schafft nun eben einmal unkorrigiert eine wirtschaftliche Ungleichverteilung, die zur Erzielung des höchstmöglichen Gesamtertrags aber nun mal vorteilhaft ist. Aber dann muss man eben hinterher finanziell fair und ausgeglichen teilen, und sich darauf verlassen können, dass wenn man mal doch wieder auseinander geht, dann auch wirtschaftlich fair ausgeglichen wird. Sonst kann man auch keine Markt- bedingte und für den augenblicklichen Gesamtertrag vorteilhafte wirtschaftliche Ungleichverteilung hinnehmen. Die Antwort auf das zu lange Fehlen dieses Ausgleichs auf EU- Ebene kann nur die kooperative Werte- und Interessensgemeinschaftlich ausgleichende handelspolitische Schutzsmaßnahme der betroffenen einen Ausgleich benötigenden Mitgliedssaaten zusammen mit den ethischen und durchblickenden Staaten gemeinsam sein. Die südeuropäischen und osteuropäischen Staaten (der EU) müssen da zusammenarbeiten um sich gegen die zu gierigen, nicht hinreichend fair ausgleich- willigen Staaten der EU behaupten zu können. Innerhalb eines „Zwangssystems wirtschaftlicher Freiheit“, wie es unsere EU- Verfassung geschaffen hat, lässt sich das aber natürlich schwer umsetzen. Gleiches gilt innerhalb Deutschlands übrigens auch für die westlichen und östlichen Bundesländer. Die politischen Stimmen, die den innerdeutschen Finanzausgleich in Frage stellen werden auch schon immer lauter. Vor allem aus den Reihen der Spitze der Europa- Union (https://www.europa-union.de/ueber-uns/ueber-uns). Die sind auch in Bezug auf die EU eher auch nicht gerade diejenigen die jeden Ausgleichsanspruch an Deutschland im Zweifelsfall als erstes, wenn auch eher hinter den Kulissen, ethisch genau prüfen und innerhalb Deutschlands mehrheitsfähig machen wollen, falls er ethisch berechtigt ist, eher das Gegenteil. Anstatt zu diskutieren ab wann ein hinreichend ethisch- fairer Ausgleich erreicht wurde, hört man da er Sachen wie: „Jetzt ist aber mal gut!“, ohne Begründung. Oder am wichtigsten ist, dass wir unser Veto- Recht behalten oder neu bekommen bei Fragen des politischen Ausgleichs. Der Zwang zur wirtschaftlichen Freiheit innerhalb der EU soll aber natürlich erhalten bleiben. Also ethisch Pro-Europäisch ist das nicht. Ich bin da zwar auch Mitglied, das heißt aber nicht, dass ich da die aktuelle Mehrheitsmeinung einfach übernehmen oder nicht, auch öffentlich, kritisieren und anprangern, würde.

Ein gemeinsamer Markt braucht einen hinreichenden ethisch- fairen Ausgleich .Punkt.

Und der Rechtsstaatsmechanismus bietet eben nur Sanktionsmöglichkeiten beim Anspruch auf einen Ausgleich. Das ist leider (zu) einseitig.

Und kennt eigentlich noch jemand aus der EU- Kommission, dass auch mal nicht nur für Ausgleichs- berechtigte Staaten mit Sanktionsmöglichkeiten unterlegte makroökonomischen EU- Überwachungs- und Korrekturverfahren? Das bietet immerhin ein wenig Sanktionsmöglichkeiten gegenüber Nicht- Ausgleich- willige Staaten. Wird da noch überwacht und korrigiert? Oder war das nur als Obama noch US- Präsident war „notwendig“. Denn seit Trump sind ja alle die einen Ausgleich, zur Not auch gegen den Willen der Überschuss-habenden, wollen automatisch „zu rechts“. Und die Überschussverteidiger „die Guten“ die angeblich angegriffen werden, wie 1939 angeblich Deutschland von Polen, und dann „zurückschießen“, eben mit Protektionismus, müssen. Wenn sich Geschichte wirklich immer wiederholen muss, einmal als Tragödie und dann als Farce, durchleben wir hoffentlich jetzt die Farce, der „Geschichte“, dass der Markt, national oder international, wie auch immer automatisch ausgeglichen wird. Es bedarf eben eines aktiven Ausgleichs, das ergibt sich schon aus der Logik des Marktes für eine Ungleichverteilung entlang der optimalen Produktionsstandorten zu sorgen um so die Produktionsfaktoren bezogen auf den Preis optimal zu kombinieren. Das ist jetzt wirklich einfache Logik. Das kann man höchstens geblendet von der Gier oder als innerer oder äußerer Saboteur anders sehen, nach meiner Meinung. Wenn man der Gier einfach zu sehr freien Lauf lässt, landet man eben nicht im Himmel sondern in der Hölle, zumindest irdisch, alles weitere ist Glaubenssache oder zumindest eine Option vor der man sich fürchten kann. Fällt die unsichtbare Hand eigentlich nicht unter Götzentum, liebe Kirchen? Zumindest irdisch richtet der übertriebene Glaube an sie Verheerendes an. Es ist halt zumindest auch nicht alles schlecht was in der Bibel steht. Wenn auch einiges. Aber für das Gute könntet ihr euch schon ein wenig (mehr) einsetzen.

Also hoffen wir mal das „diese Geschichte“ nun tatsächlich langsam mal ausgedient hat, wem auch immer.

Wenn man bedenkt, dass der ESM nun aber auch ein quasi Veto- Recht für die Geberstaaten beinhaltet und dass nun nicht nur der Rechtsstaatsmechanismus neu eingeführt wurde sondern auch, von diesem in der öffentlichen Wahrnehmung verdeckt, das Recht EU- Ausgleichs- und Hilfszahlungen, zumindest im Falle der aktuellen Corona-Krisen Bewältigung, an die Umsetzung von Empfehlungen des europäischen Semesters zu knüpfen, die nichts mit der eigentlichen Verwendung der Mittel zu tun haben müssen, also auch jederzeit wieder harte Sparmaßnahmen, zumindest wenn man diesem Artikel hier glauben schenkt: https://makroskop.eu/05-2021/die-kommission-zeigt-ihre-neuen-waffen/, dort ist aber auch dieser Link zu einer offiziellen Quelle mit drin: https://data.consilium.europa.eu/doc/document/ST-14310-2020-INIT/en/pdf?fbclid=IwAR388uP9JkW1MPaGxPZOTufw0z1doYnam1gm_HxW3vkCFZR7h-9dHEaAnDM , dann kann sich jeder selbst ein Bild machen, haben die ethisch- oder Interessen- bedingt Motivierten noch einen langen Weg vor sich.

In dem Sinne: Dran bleiben.

Nachtrag:

Wow, aus der oben genannten offiziellen Quelle:

Da hat wohl im letzten Moment kurz vor Weihnachten wieder jemand seine „die Defizitstaaten sind alleine Schuld und dürfen nicht wie bei GATT Handelsschutzmaßnahmen ergreifen. Und da sie ihre Währung nicht abwerten können bleibt nur Austerität.“. Wenn die Kommission das denn möchte.

Nach all dem Geschwätz, dass diesmal keine Austerität gefordert würde, ist das schon extrem dreist.

Diese kann also jederzeit kommen. Wobei, laut dem Text „soll“ die Kommission das sogar machen. Das ist also eine Anweisung per Gesetz an die Kommission, die wohl jeder einklagen kann, oder? Wenn das Dokument echt ist. Okay jetzt bin ich sprachlos.

2. Bewerbungsvideo, nur Audio, als Direktkandidat bei der SPD für die Bundestagswahl 2021

Also ich habe mich ja im Main- Taunus Kreis bei der SPD als Direktkandidat für die Bundestagswahl 2021 beworben, wenn auch mehr als Aktion mit ernstem Hintergrund. Wenn ich gewählt werde, was ich natürlich als Werte- gebunden angemessen ansehe, werde ich es auch im Rahmen meiner Lohnabhängigkeitsbedingt beschränkten Möglichkeiten auch durchziehen. Auf nach Berlin. Heute war UBV- Sitzung wo sich die Kandidaten vorgestellt haben. Meine Rede hatte ich auch vorab schon mal probeweise aufgenommen, das habe ich gerade in meinem YouTube Kanal als zweites reines Audio- Video hochgeladen:

Für die welche lieber lesen oder eine Übersetzung brauchen hier der Text:

Hallo liebe Genossinnen und Genossen,

mein Name ist Thomas Hinkelmann, ich bin 42 Jahre alt, seit Oktober 2018 wohne ich in Flörsheim, geboren bin ich in Landstuhl, aufgewachsen in Bruchmühlbach, beides liegt in der Westpfalz. Und ich arbeite im IT- Bereich als Programmierer.

Weiteres zu meiner Lebensgeschichte und wie es dazu gekommen ist dass ich mich nun hier als Bundestagswahl- Direktkandidat der SPD im Main-Taunus-Kreis bewerbe habe ich bereits in einem reinen Audiobeitrag auf meinem rkslp.org You- Tube Kanal hochgeladen. Wer sich das noch nicht angeschaut hat, kann das bis zum Wahltermin noch nachholen, wenn er oder sie das denn möchte.

In dieser Rede werde ich mich komplett auf grundsätzliche politische Inhalte beschränken die mir wichtig sind und wegen derer ich mich bewerbe.

EIn Sozialdemokrat zu sein bedeutet für mich, danach zu Streben einen ethisch Werte- gebundenen Ausgleich für die unterschiedlichen Interessen der Menschen zu finden. Eine gemeinsame Basis des Miteinanders, die auf Regeln basiert die jeder gut finden kann oder zumindest akzeptieren kann. Ganz im Sinne von einer universell ethisch- moralischen Ethik eines Immanuel Kants. Bei der Bestimmung dieser fairen und ethischen Basis an gemeinsamen Regeln und durch diese Regeln erzeugte staatliche Institutionen, kann man sich dann an der Originalposition eines John Rawls orientieren, welche dazu dienen soll, dass sich jeder mal Gedanken darüber macht, welche Regeln und Gesetze er oder sie denn gut finden würde oder zumindest noch akzeptieren würde, wenn er nicht wüsste wie Leistungsfähig er denn später relativ zu anderen sein wird, wo er leben wird, wo er geboren war, wie viel Vermögen er hat usw..
Das kann man dann auch den „Schleier des Nichtwissens“ nennen.

Als Mitglied einer Sozialdemokratischen Partei, welche die SPD auf Grund ihres Namens eben für alle Zeit nun halt einmal zu sein hat, hat man sich, meiner Meinung nach, im Moment des Eintritts dazu verpflichtet, sich für ein faires, soziales und solidarisches miteinander einzusetzen, nach innen aber eben auch nach außen. Die eigenen Interessen und diejenigen von Gruppen denen man, von Natur aus oder durch freiwillige Entscheidung zu gehört oder sich zugehörig oder verbunden fühlt versucht man bis zu einem fairen, ethisch- moralischen Punkt zu verfolgen. Aber nicht weiter. Und dabei strebt man danach die Dinge so zu sehen wie sie nun mal wirklich sind. Kein bewusstes oder fahrlässiges „schön sozial“ reden oder sich einreden, damit möglichst viele der eigenen ungefilterten Interessen doch noch unter das Label „sozial genug“ passen. Das rächt sich sonst auch meist.

Die SPD muss diejenige Partei sein, in welcher sich all jene zusammenfinden, die die verschiedenen Bedürfnisse, Wünsche und Interessen, inklusive ihrer Eigenen, fair, sozial, solidarisch, transparent und unvoreingenommen zu Ende denkend, aber auch mit Blick auf die Zukunft nachhaltig, sicherheitsbetont und standhaft, im Sinne von Werte- gebunden international bestehen können, je nach innen und nach außen, zu einem ethisch- moralischen Gesamtwerk zusammen fügen wollen, dem jeder zustimmen kann. Unter Rückgriff zum Beispiel auf John Rawls Originalposition. Als demokratische Partei fällt die Entscheidung wie solch ein Gesamtwerk zum jeweiligen Zeitpunkt denn nun aber konkret aussehen soll aber natürlich durch einfachen Mehrheitsentscheid, oder zumindest durch entsprechend legitimierte Entscheider. Diejenigen die mit dieser zumindest indirekten Mehrheitsentscheidung dann aber nicht einverstanden sind muss man dann aber auch ohne Streit und Verwünschungen ihre eigene neue, weitere sozialdemokratische Partei, nach deren ihrer Definition, gründen lassen. Und dann nach der Wahl durch die Bürger schauen ob man sich doch noch unter Werte- gebundener Berücksichtigung der Mehrheitsverhältnisse doch noch auf eine Regierungskoalition einigen kann. Aber als Sozialdemokrat kann und darf man natürlich auch nicht alles einfach noch tolerieren.

Die SPD darf kein reiner Interessen- Verband von Arbeitern und Angestellten, mit deutschem Pass, sein oder werden, die einfach nur versuchen möglichst viel für sich selbst und/oder ihre Gruppe politisch rauszuholen. Sie ist aber auch keine Partei der Heimat und Regionen, wo nur jeder gewählte nur versucht das Maximum für seine Heimat und Region rauszuholen. Als Sozialdemokrat behandelt man die Interessen der anderen bei Entscheidungen gleichrangig mit den eigenen. Man fokussiert sich höchstens schwerpunktmäßig in angemessenen Umfang, aus Zeitgründen, auf die Verwirklichung der eigenen Interessen oder denen bestimmter Gruppen aber eben nur bis zum fairen, ethisch- moralisch angemessenen Level. Und man investiert auch angemessen viel Zeit diesen Level zusammen mit anderen zu diskutieren und zu finden. Und man redet nichts „schön sozial“ noch passend.

Wer das in einer Sozialdemokratischen Partei anders sieht, hat diese zu verlassen oder sollte ausgeschlossen werden. Oder wenn sogar die aktuelle Mehrheit in der Partei dies anders sieht, sollte diese Mehrheit zumindest genügend Rückrat besitzen sich umzubennen. Zum Beispiel in ADAV, mit zwei oder drei A. Oder in Heimat und Regionen.

Sozialdemokratische Parteien erfüllen im Parteispektrum eines Staates eine wichtige Rolle. Nämlich dafür zu Streben und zu Werben, dass der Staat, die Region oder auch einfach nur der Ort zum einen nach innen, im Rahmen des möglichen, nachhaltig hinreichend sozial ist. Aber auch zum anderen nach außen hin.

Wenn es keine sozialdemokratische Partei mehr gibt, da diejenige die den Namen trägt zu sehr von reinen Interessen- Gruppen und Individuen besetzt ist bzw. mal sein wird oder von totalitären, welcher Art auch immer. Dann schadet das erst Teilen des Außen und des Innen und später wohl bald allen, da es dann wohl zu Unruhen bis Kriegen kommt.

Daher wählt mich als Direktkandidaten der SPD, da ich mir aus den im meinem 1. Bewerbungsvideo genannten Gründen und Motiven sehr viel Wissen angeeignet habe, mit welchem ich jetzt dafür kämpfen möchte, dass Deutschland nach innen und außen tatsächlich, zu Ende denkend, stärker nachhaltig hinreichend sozialdemokratisch genug auftritt und die SPD stärker der Garant genau dafür ist. Im Moment ist dies nämlich nicht hinreichend der Fall, nach meiner Meinung. Wir retten höchstens mal in einer Krise den wenig bis gar nicht sozialen und stabilen Status quo, wie jetzt in der Corona- Pandemie, wir setzen uns aber nicht hinreichend für eine nachhaltig sozialdemokratisch geprägte stabile internationale Ordnung ein sondern Reden den aktuellen Status quo eher schön. Sanieren der Staatsfinanzen über den Außenbeitrag, Anstreben oder Beibehalten von Außenwirtschaftsüberschüssen und Zwangssysteme wirtschaftlicher Freiheit ohne hinreichende soziale und Ausgleichs- rechte, wie das in der EU der Fall ist, soziale Einschnitte mit dem Verweis auf die Wettbewerbsfähigkeit ohne aussage wann man denn nun Wettbewerbsfähig genug ist und blindes orientieren am Wachstum sind nicht sozialdemokratisch. Man muss aber natürlich auch aufpassen sich nicht zu übernehmen.

Der CDU scheint es ja nur noch darum zu gehen das Deutschland gewinnt, da wir angeblich gewinnen müssen.
Da fragt man sich direkt: Was und wie viel denn? Und auf Kosten von wem, und machen die das dann noch lange mit? Oder einfach nur gierig soviel wie möglich? Und ist das noch hinreichend christlich?

Dem sollte sich die SPD im Verbund mit anderen hinreichend linken und sozialen Parteien, im Sinne von Sozial, Sicher, Standhaft je nach innen und außen entgegenstellen und eine entsprechende ethisch-solidarisch Werte- gebundene Alternative zu den Eigentumsbürgerlichen Parteien (Union und FDP) und den zu rechten Parteien, AfD und Co. dem Wähler für die Bundestagswahl 2021 anbieten.

Es ist mit Sicherheit wichtig das man danach strebt die bestmögliche berufliche Leistung, die man für die Gemeinschaft inklusive sich selbst erbringen kann, zu erbringen, aber es kommt dabei auch darauf an, dass man dies ethisch Werte- gebunden tut. Und das man sich auch hinreichend Zeit für die Familie und Ehrenämter nimmt und nehmen kann. Und das man auch nicht vergisst das jeweils äußere Gemeinschaftssystem bis hin zur Weltgemeinschaft Werte- gebunden weiter zu entwickeln.

Und die SPD muss die Partei sein, die für Sozial und Sicher steht. Und mehrstimmig laut aufschreien, wenn irgendwo zu nahe an der Macht oder in den eigenen Reihen einer der Anhänger der streng individuell legitimierten Verfassungsregeln auftaucht.

Affektive (Mainstream-) Ökonomie. Oder der Weg in die kurzsichtige „Finger Weg. Alles Meins.“- Politik.

Beruht der größte Teil unserer aktuellen Mainstream- Ökonomie auf einer affektiven, (https://de.wikipedia.org/wiki/Affektivit%C3%A4t), Abwehr Reaktion?

Führte der „New Deal“ in den USA, als sozial- und stabilitätsorientierter Staatseingriff, um die Folgen des Börsencrash von 1929 abzufedern zu einer verstärkten Emotional- getriebenen Reaktion einiger sehr wohlhabender Besitzenden, welche nur von der kurzfristigen Sorge getrieben wurden etwas weggenommen zu bekommen?

Diese „New Deal“- Reaktion, konnte dann auch auf bereits länger zurückliegende Abwehrreaktionen der an der absolut freien Verfügungsgewalt an ihrem aktuellen Besitz Hängenden gegen Schutzzollpolitik (Bismark), (Bolschewistischen-) Kommunismus und vor allem den gerade durch Stalin einsetzenden totalitären „Stalinismus“ aufbauen.

Nur diesmal eben gegen demokratisch legitimierte Binnen- staatliche Eingriffe. Die gab es in diesem Umfang bisher noch nicht. Zumindest in den USA.

Bei Bismarks Schutzzollpolitik, welche zu den Konzepten von Friedrichs List, Erziehungszoll, Nationale Innovationssysteme https://de.wikipedia.org/wiki/Nationales_Innovationssystem (siehe hierzu auch Christopher Freeman –https://en.wikipedia.org/wiki/National_innovation_system– ) und Gustav von Schmoller, Historische Schule, passten, stand der Schutz der heimischen Wirtschaft, vor allem der Erhalt ihrer relativen Anteile im internationalem gemeinsamen Markt und eine ausgeglichene Wirtschaftsbilanz im Mittelpunkt. Das gefiel dem damaligen „Exportweltmeister“ Großbritannien nicht, dessen Nachbar Irland damals übrigens einer Hungersnot ausgeliefert war, gegen welche England unter anderem mit Verweis auf die „Regeln des laissez faire Freimarkts“ nichts unternahm (https://de.wikipedia.org/wiki/Gro%C3%9Fe_Hungersnot_in_Irland). Hier begann die (auch schon eher affektive) Abwehrreaktion der Export- Profiteure gegen die nationalen Ausgleichsmaßnahmen derjenigen die durch den international freien Handel relativ oder gar absolut ins Hintertreffen geraten waren oder dies befürchteten. Bis zum relativen Ausgleich spricht man wohl am besten von (konstruktiven) protektionistischen Maßnahmen, wenn es um relative Überschuss- Vermehrung oder – Verteidigung geht von destruktiven Protektionismus.

In der Reaktion der totalitär Besitzstrebenden und -verteidigenden kann man wohl den Entstehungspunkt der Mär von dem Automatismus hin zu einem ausgeglichenen internationalem Handel ansehen, der keines aktiven Ausgleiches, keiner sozialen zwischenstaatlicher Regulation und keiner Priorisierung hin zur allgemeinen Grundversorgung bedürfe. Unter Hinweis auf die Gleichgewichtstheorie der Neoklassik, die zumindest hierzu nun wirklich nichts aussagen kann. Da ging und geht es um (theoretische) Gleichgewichtspreise und nicht um ein inter- regionales Gleichgewicht. Selbst diese Theorie wurde wohl schon vom „Finger Weg von meinem Besitz. Egal wie viel es ist.“- Trupp instrumentalisiert. Und dass die Konzentrationskraft des Marktes dem Automatismus hin zu einem hinreichendem Ausgleich entgegensteht und diese Konzentration sich ja schon aus der Logik des Marktes zur optimalen, rein aus preislicher Sicht, Konfiguration der Produktionsgüter für einen festen Zeitpunkt unter hoffentlich intelligent und sozial gewählten Rahmenbedingungen, ergibt habe ich in meinem Blog ja schon mehrfach beschrieben und begründet. Und auch Gunnar Myrdals „Polarisationstheorie“ sagt das aus.

Da diejenigen, denen es nur affektiv darum geht ihren Besitz und vor allem auch ihre Profite daraus zu verteidigen aber daher auch über, vor allem relativ, viel Geld verfügen, um ihre ökonomischen „Ansichten“ durchzusetzen. War und ist ihr Anteil an der (politisch) ökonomischen Lehre, Forschung und an journalistischen, politischen Fürsprechern eben entsprechend hoch bis zeitweise beherrschend.

Affektives Handeln, vor allem politisches, ist aber selten nachhaltig. Das musste England, Europa und der Rest der Welt in den Mangels eines internationalen Ausgleichs, wirtschaftlicher oder finanzieller Art, und hinreichender Priorisierung der Wirtschaftstätigkeit hin zur allgemeinen Grundbedarfssicherung eben durch den dann einsetzenden Protektionismus und den auf beides fast zwangsläufig folgenden (Welt-) kriegen eben auf die leidvolle Weise lernen. Zu viel Gier und zu wenig zwischenmenschliche Abgaben führt einem, oder zumindest Nachfolgende eben früher oder später in die Hölle, zumindest die irdische, alles weitere wird man dann „bei Zeiten“ sehen. Davon kann man sich nicht freikaufen, außer durch einen Umfang der dem ethisch Erforderlichen entspricht vielleicht, dann bleibt aber noch die Frage der Intention offen, weder durch Ablassbriefe noch durch ökonomische „Lehren“ und „Theorien“. Daran sollte auch der aktuelle „Exportweltmeister“ Deutschland und seine „Frugal Gang“, denn nur nachhaltig hinreichend ist nachhaltig hinreichend, denken. Wir sollten uns nicht als Wähler in demokratisch Staaten, von der internationalen Allianz der (zu) Gierigen in die (irdische) Hölle „nudgen“ lassen.

Vor totalitären Sozialisten und der Tyrannei der Mehrheit, vor allem der rassistischen, muss man sich und andere natürlich hinreichend schützen. Das darf aber nicht in einer Tyrannei einer Minderheit, egal ob oligarchisch oder monarchisch, enden und in einer Verelendung der (globalen) Mehrheit, oder (abgehängten) Teilen davon enden. Auch Minderheiten sollten ihr Heil nicht allzu sehr bei totalitären Oligarchen suchen, denen sie zum Beispiel zum Wahren des ethischen und sozialen Scheins nutzen können. Sondern in einem ethischen Verbund mit anderen Minderheiten und der hinreichend ethischen Teilgruppe der Mehrheit. Die Antwort auf die Tyrannei der Mehrheit, oder auch der Minderheit, muss es eben sein, dass man sich notfalls von dieser lösen, mit einem fairen Anteil an allem, und sich wehren kann. Nicht das man den zu Gierigen dabei hilft ihr „zu viel“ vor dem berechtigten und nötigen demokratisch legitimierten Zugriff zu schützen. Jeder hat das Recht auf einen fairen Anteil. Plus- Minus Sicherheitspuffer, je nach ethischer Einstellung. So viel Spielraum muss die Verfassung bieten. Da muss man aufpassen, dass da nicht die falschen „Bugs“ reinkommen. Unter Adenauer hätten es keine Läuse in die Verfassung geschafft. Aber wenn es der Union nun nur noch ums „Gewinnen“ geht, weil „wir“ angeblich gewinnen müssen, frei nach Armin Laschet (Was und wie viel denn? Und auf Kosten von wem? Oder einfach nur gierig soviel wie möglich? Mann. Ihr nennt euch doch immer noch christlich, oder !!!) Und bei der SPD, besonders dem ADAAV- Flügel, besteht immer die Gefahr, dass sie alles und „ihre Rolle“ einfach wieder akzeptieren und den Status quo einfach als sozial genug ansehen und bezeichnen, wie im Fall der EU. Ohne auch nur eine Begründung abliefern zu wollen. Und bei den Grünen besteht immer die Gefahr, dass sie für ein bisschen mehr Klimapolitik immer alles mitmachen, solange nur das passende „Narrativ“ noch einigermaßen passenden wirkt.

Aber zurück zur „New Deal“- Reaktion der affektiv (zu) Gierigen und ihrem Anhang. Da wurde zunächst Keynes Theorie mit der Neoklassischen Synthese auf „Finger Weg“- Kurs gebracht. Und später gab es dann auch noch die Neo- und Neu- Keynesianer. Die nach dem angeblichen Versagen auch der Post- Keynesianer und den neuen Wirtschaftskrisen aufkamen. (Die Nutzen eben jede Gelegenheit. Oder Herr Schröder und Herr Blair. Verdammt „voll genudged“. Und gemerkt haben sie es wohl immer noch nicht.) Die Institutionen Ökonomik eines Herrn Veblen (https://de.wikipedia.org/wiki/Thorstein_Veblen) wurde durch die Neue Institutionen Ökonomik, buchananifiziert, und gierig geschluckt.
Und die geringen Reste der historischen Schule eines Gustav von Schmollers, welche es zumindest noch in den Ordoliberalismus, Eucken`scher Prägung geschafft hatten, freilich ohne internationalen Ausgleich oder das Recht sich zumindest zu schützen, wurden erst durch Hayek, der wurde Vorsitzender des Walter Eucken Instituts in den 70ern obwohl Eucken dessen Mont Pelerin Gesellschaft im Gegensatz zu Herrn Hayek verlassen hatte, und später dann durch Herrn Vanberg und Herrn Feld ganz auf Kurs der „Finger Weg. Alles Meins.“- Verfassungsethik und „Finger Weg. Alles Meins.“- Politik- Wissenschaftlichen Public Choice Theorie aus Virginia (USA) gebracht. Die sind jetzt alle „Buchanan“. Leider auch viele in den Parteien. Der Friedhof der Partei- (Kuschel-) Tierchen lässt grüßen.

In der politischen Ökonomie ist eben nicht der 3. Weg, der zu rechte und zu rassistische, wie bei den politischen Parteien in Deutschland, wegen denen, mit diesem Namen, man sich immer in Grund und Boden schämen und für die man sich Entschuldigen muss, wenn z. B. der heimische oder Lieblings- Fußballverein es (mal wieder) nicht geschafft hat zu verhindern ihnen eine Bühne zu geben, sondern jeder andere Weg, auf dem man versucht durch den internationalen Handel auf Kosten anderer Profit durch Überschüsse zu schlagen. Egal ob alt-merkantilistisch, durch Protektionismus, oder neo-merkantilistisch durch Verweigern eines hinreichenden Ausgleichs, Priorisierung und Regulierung.

Und mit Blick auf den internationalen Verbund nicht totalitärer demokratischer Staaten sei zum Schluss nochmals an Gustav Schmollers Lebensweisheit erinnert: „Nur der inkonsequente und derjenige der seinem eigenem Staat (oder Verbund, Einfügung vom Autor) schaden will, kann für reinen Freimarkt sein.“ Affektives Handeln, vor allem politisches, nutzt eben am Ende meist nur dem „Außen“. Alles aber eben auch eine Frage des Motives …

Rückblick auf das 1. Zoom- Meeting der RKSLP beim online Worldsocialforum 2021 vom 25.1.21 um 19:00 Uhr CET

Am Montag, den 25.1.21, um 19:00 Uhr CET hatte das 1. Zoom- Meeting der RKSLP im Rahmen des online Weltsozialforums 2021 stattgefunden.

Das Thema war Verfassungsethik,
„Universelle moralische Ethik“ von Immanuel Kant, John Rawls, Peter Ulrich und Nancy MacLean (investigative Buchautorin)
vs.
„Strikt individuell legitimierte Verfassungsregeln“ von James M. Buchanan, Karl Homann und Viktor Vanberg,
und der aktive Korrektur- bzw. Konfigurationsbedarf des (gemeinsamen) Marktes, in Bezug auf einen hinreichenden Ausgleich, wirtschaftlicher oder finanzieller Art und eine Priorisierung der Wirtschaftstätigkeit hin zur allgemeinen Grundbedarfssicherung und hinreichende staatliche Regulierung für soziale, ökologische oder sicherheitsrelevante Zwecke.
Ein Ausgleich ist wichtig, da die wirtschaftliche Konzentrationskraft des Marktes hin zu Standorten
mit optimalen Produktionsbedingungen einfach zu groß ist, um die unkorrigierte
Marktentscheidung einfach komplett akzeptieren oder tolerieren zu können.
Das ergibt sich ja schon aus der Hauptaufgabe des Marktes, durch einen fairen Wettbewerb der
Ideen, die optimale Kombination der Produktionsfaktoren Arbeit, Boden und Kapital zu finden. Zur
Erfüllung der Kundenwünsche.

Hier kann man sich die Folien zum Vortrag über Verfassungsethik runterladen: https://rkslp.org/wp-content/uploads/2021/01/constitution_ethics.pdf

Und hier die Folien zum Vortrag über den Korrektur- bzw. Konfigurationsbedarf des (gemeinsamen) Marktes: https://rkslp.org/wp-content/uploads/2021/01/lebensdienliche_weltwirtschaft_eng.pdf

Von den eingeladenen Gästen waren Thomas Dürmeier von Goliathwatch, Dieter Plehwe vom WZB und kurz vor Schluss auch noch Ulrich Thielemann vom MeM- Institut in Berlin gekommen, der hatte aber Verbindungsprobleme und konnte kaum was sagen. Außerdem hatte sich noch ein Verfassungsethik- experte aus Virginia, USA und ein Londoner aus dem Occupy- Bewegungs Umfeld zu Wort gemeldet.

Die Veranstaltung war komplett ich English, was von den Anwesenden wohl für mich die größte Herausforderung war.

Aber es ging einigermaßen.

Thomas Dürmeier hatte dankenswerter Weise auch noch einen eigenen Vortrag zum Thema Unternehmensethik beigesteuert.

Und Dieter Plehwe hatte noch einmal betont, dass Public Choice Anhänger, in Deutschland und Europa spätestens seit Ende des letzten Jahrhunderts stark an Einfluss gewonnen und den hier eigentlich heimigen Ordoliberalismus entsprechend verdrängt bis übernommen hätten, wenn ich ihn da richtig verstanden hatte. Er hatte aber auch zum Beispiel betont, dass er Hayeks Aufsatz von 1939, https://rkslp.org/2020/08/22/aufsatz-die-wirtschaftlichen-voraussetzungen-foderativer-zusammenschlusse-von-f-a-hayek-aus-dem-jahr-1939/ nicht für eine von vornherein geplante Umsetzungsstrategie für die EU hält, was eine wichtige Klarstellung war. Er leugnete aber auch nicht, wenn ich ihn richtig verstanden habe, die Ähnlichkeiten. Und als einen von Anfang an befolgten Bauplan für die EU sollte man Hayeks Aufsatz auch nach meiner Meinung nach nicht halten, dass sehen aber denke ich auch Herr Streeck und Herr Jörge so. Nur denke ich wie diese nicht, dass das Endresultat nur „aus Versehen“ nun aktuell so geworden ist.

Und der Gast aus den USA hatte nochmal betont, dass man bei Verfassungsanpassungen auf die Intention aufpassen muss, wenn ich ihn richtig verstanden hatte. Und dort wird über James M. Buchanan in der Breite diskutiert, im Gegensatz zu uns. Und der Londoner meinte, nach meinem Verständnis, dass die Wirtschaft dem Gemeinwohl dienen soll.

Alles in allem kann ich nur sagen, dass mir das Meeting Spaß gemacht hat und ich es wichtig finde es durchgeführt zu haben. Auch wenn sich die Teilnehmerzahl mit 8-14 Leuten noch in Grenzen hielt. Nochmals danke an alle Teilnehmer und Zuhörer.

Wirtschaftsdemokratie vs. Wirtschaftsmonopole: Tyrannei der Mehrheit vs. Tyrannei der Wenigen?

Wem sollten die Produktionsmittel denn nun gehören und welche Freiheiten sollten die bezüglich der Verwendung und der Weitergabe haben?

Im Absolutismus war und ist das noch am einfachsten zu beantworten:

Alles dem König !!!

Dem Souverän !!!

Zumindest innerhalb des eigenen Herrschaftsgebiets.

Zur Erfüllung des Bedarfs oder der Wünsche an Sachen oder Dienstleistungen von außerhalb dieses beherrschten Gebietes mussten und müssen auch die in einem Teilbereich absolut herrschenden auf ihre „Außenwirtschafts- “ und „Zahlungsbilanz“ achten. Meistens handelten sie da nach der merkantilistischen Maxime: Möglichst nur Rohstoffe importieren und Fertigprodukte exportieren, um einen möglichst großen Überschuss beim Wirtschaften mit dem Außen zu erzielen. Man versuchte also im Welthandel zu „gewinnen“. So wie die Deutschland aktuell unter der Regierung der Union und unterstützt durch (zu) rechte oder „Hayek’sche“ ADAAVler in der SPD. Und wenn man sich die Rede des neues CDU- Vorsitzenden Armin Laschet anhört wird zumindest die CDU weiter lieber auf dieses Konzept vertrauen wollen. Nur versucht man den Profit durch den „Außenbeitrag“ durch die Verteidigung des Freihandels zu vergrößern, zumindest solange man durch die (natürlichen) Standortvorteile durch die günstige Lage mitten in der EU, zumindest in der aktuellen geopolitischen Gesamtsituation, von diesem profitiert. Und versucht höchstens das „Humankapital“ durch „Bildung“ flott für den freien Wettbewerb der Chancen (auf immer weniger?) zu machen. Ganz ohne kooperativen Ausgleich auch nach außen. Wirklich Malu Dreyer? Fehlt da als Sozialdemokratin nicht was? (https://www.spd-rlp.de/wp-content/uploads/2020/08/Leitantrag_LV_Gerechte_Zukunft_gestalten.pdf) Oder Hauptsache die FDP bleibt mit im Boot der Macht. Sorry, aber das musste jetzt gesagt werden. Ich bin für hinreichend sozialdemokratisch und nicht für Hayek/Buchanan- adaptiv.

Dabei weiß man spätestens seit David Ricardo, dass sich ein gemeinsamer Handel vor allem dann lohnt, wenn man kooperiert. Das kann dadurch geschehen, dass sich im Welthandel bis zu einem gewissen Maß jeder auf das konzentriert was ihm am besten liegt. Das nennt sich dann der komparative Vorteil eines Staates. Nur stellt sich solch eine für alle vorteilhafte Aufteilung der Weltwirtschaft auch entgegen des Glaubens der Neo- Klassik der Ökonomie nicht automatisch ein, vor allem nicht wenn auch noch der Kapitalverkehr frei ist und auch noch bei einer gemeinsamen Währung. Das liegt eben an der bereits mehrfach in meinen Blog- Beiträgen erwähnten Konzentrationskraft des Marktes hin zu den Orten mit den günstigsten Produktionsbedingungen. Damit der komparative Vorteil greift müssen sich Staaten bzw. ihre Bürger/Wähler schon bewusst dafür entscheiden sich zu spezialisieren. Und meist spezialisieren sich noch andere Staaten auf das gleiche. Dann ist man doch schnell wieder beim destruktiven „Race To The Bottom“ in Bezug auf Soziales, Ökologisches und die Sicherheit. Besonders für Importabhängige Staaten wie Deutschland kann das dann schnell unangenehm werden, wenn man regulativ gezwungen durch den freien Wettbewerb zu weit runter muss in diesen Punkten. Und am Ende könnte selbst das nicht mehr reichen um den Importbedarf zu decken. Aber im Moment interessiert das ja hierzulande niemanden. Wir sind ja „Exportweltmeister“. Und wenn man fragt: „Wie lange noch?“, kommt als Antwort meist: „Wann war das den je anders.“ Antwort: „Z. B. vor der Machtergreifung der Nazis in Deutschland.“ Und was mal war, wird solange es möglich ist auch wieder passieren. Also alles eine Frage der Nachhaltigkeit.

Man kann im Welthandel nicht (lange) auf Kosten anderer gewinnen, dass führt fast immer zu Krieg.
Man kann nur kooperativ mit den anderen gemeinsam gewinnen. Nur das ist nachhaltig.

Daher braucht man auch international einen hinreichenden Ausgleich, finanzieller und wirtschaftlicher Art im gemeinsamen Handel.

So ein Ausgleich kann darin bestehen, dass man weltweit die Rohstoffe und die Produktionsmittel einmal teilt. Dabei sollte man aber auch bedenken, dass zumindest bis die Robotik soweit ist die Arbeitskraft auch ein wichtiger Produktionsfaktor ist. Und wenn man da zuvor gemeinsam in das spezialisierte „Humankapital“ Einzelner investiert hat, bleibt natürlich die Frage zu klären, wie man denn dieses Humankapital nun fair teilen will, zumindest bis jeder seine Lücken schließen konnte, beziehungsweise ethisch gesehen hätte schließen können.

Solch eine „faire Ressourcenteilung“ setzt aber eine hinreichende tatsächliche Zugriffsmöglichkeit der „Teilungswilligen“ auf das gemeinsame „Gesamtvermögen“ voraus.

Und auch wenn man nachhaltig ausgleichend gemeinsam miteinander wirtschaften will, sollte man schon mal die Frage im Hinterkopf behalten, was man denn macht wenn einige Staaten oder Nicht- staatliche Akteure nicht mehr ethisch hinreichend, aus eigener Sicht, ausgleichen wollen. Und man dann das gemeinsame Wirtschaften mit denen einstellen muss. Dann ist man wieder bei der Frage des Zugriffsrecht auf das „gemeinsame Vermögen“ und die tatsächliche Durchführungsmacht für diese „Ressourcen- Teilung“. Und das Fair des einen kann eben nach „Sicht“ des anderen schon dessen Unfair sein. Also mit denjenigen mit denen man merkt, dass man da in Bezug auf die Vorstellung von Fairness z. B. nach John Rawls „Originalposition“ in der konkreten Praxis nicht mehr genügend übereinstimmt, sollte man auch schon die Abhängigkeiten und Ungleichverteilungen zügig einstellen. Wenn „das Kind erst mal in den Brunnen gefallen ist“, ist es dafür meist schon zu spät für eine samtene Anpassung. Und auch die passendste Verfassungsregel nutzt einem nichts, wenn man nicht mehr ihre Durchsetzung, wiederum im Rahmen der eigenen Interpretation, herbeiführen kann.

Ihr gilt die alte Weisheit: Vertrauen ist gut. Kontrolle ist besser.

Das führt uns dann wieder zurück zur eigentlichen Frage, wer denn nun letztlich die Kontrolle über die „Wirtschaft“ haben sollte und in welchem Umfang?

Sollte es prinzipiell auch möglich sein, dass einer alles kontrolliert und besitzt?
Und wenn ja, ein demokratisch legitimiert gewählter oder einfach einer, der das entweder durch gutes „wirtschaften“ alles „gewonnen“ hat, oder auch einem der einfach nur Glück hatte? Und inwieweit sollte/muss die Chancengleichheit für alle dann eine Rolle gespielt haben? Und sollte auch ein „Max Stirner“ (https://de.wikipedia.org/wiki/Max_Stirner) oder ein „Rassist“ alles besitzen dürfen?

Und sollte dann zumindest der Grundsatz „Eigentum verpflichtet“ noch eine Rolle spielen?
Aber nach wessen Interpretation? Da wird dann wohl die Macht entscheiden und die würde dann bei „dem Einen“ liegen.

Außer einem „Max Stirner“ wird das wohl kaum jemand gut finden können, zumindest wenn „der Eine“ nicht gewählt wurde und zusätzlich noch, nicht als „Fürst“, siehe Thomas Hobbes https://de.wikipedia.org/wiki/Leviathan_(Thomas_Hobbes), auf Lebenszeit, oder gar als Beginn einer Dynastie. Und für die anderen Fälle bleibt die Frage, ob man den Herrschenden, der alles besitzt auch tatsächlich wieder fair abwählen kann, bevor man in eine Autokratie reinrutscht.

Also sowohl in „Rechtsräumen“, in welchem der mögliche Besitz nicht begrenzt ist also auch im Staatskapitalismus droht früher oder später durch „Murphys-“ Gesetz (https://de.wikipedia.org/wiki/Murphys_Gesetz): „Alles was schief gehen kann geht auch schief.“ (Alles eine Frage der Anzahl an Iterationen), die Tyrannei.

Was bleiben einem also sonst noch an Alternativen zur Regelung des Besitzes zumindest der Zugriffskontrolle über den Besitz?

Wir wissen also schon mal, dass man zumindest die Zugriffskontrolle auf das Gesamtvermögen sowohl für Einzelne als auch für beliebig große Gruppen über den Staat begrenzen muss.

Wo landet man dann, wenn man konsequent bleibt:
Beim Recht eines jeden Einzelnen auf alleinige, per Verfassung garantierte, und staatlich durchsetzbare Zugriffskontrolle auf den fairen Anteil am Gesamtvermögen einer Gesellschaft bzw. wirklich konsequent am Weltvermögen. Und fair ist nun mal grob alles durch Alle plus ethischer Sicherheitspuffer. Bleibt dann konsequenter Weise nur noch die Frage, was man mit dem Produktionsfaktor Arbeit und dem Humankapital macht. Das wird man dann wohl auch teilen müssen. Aber das hängt eben an Menschen.

Aber sollten alle Ärzte plötzlich den gemeinsamen Wirtschaftsraum verlassen können, wenn sie den aktuellen nicht mehr mit tragen wollen und damit auch ihre Arbeitskraft diesem gemeinsamen Wirtschaftsraum entziehen? Oder auch von heute auf morgen alle ITler, Kranken-/ Altenpfleger, Reinigungskräfte, Postzusteller oder Polizisten (jeweils (m/w/d))? Und mit ihnen auch die gemeinsame Investition in ihre berufliche Spezialisierung. Wohl kaum. Da wird man wohl auch ethisch auf einer fairen Teilung ihrer Arbeitskraft bestehen können. Wenn man es denn „realpolitisch“ kann. Also auch schon zuviel individuelle Freiheit kann schon unethisch und nicht im Interesse einzelner anderer sein.

Dieser Umstand macht eine Faire Teilung „von“ Gesellschaften wohl so schwierig.

Ein faire Teilung in „Gesellschaften“ oder auch zwischen bereits geteilten „Gesellschaften“ ist da einfacher, aber das müssen dann eben auch zumindest hinreichend viele wollen und sich dann auch noch zumindest für diese noch tolerabel genug einig werden.

Ansonsten bleibt trotz allem nur die Trennung übrig. Und die Option der Intervention …

Da gewinnt dann hoffentlich derjenige, dessen Handeln und Motivation man selbst, zusammen mit möglich vielen anderen, ethisch hinreichend vertretbar und relativ vertretbarer findet.

Und nicht derjenige der einfach nur „gewinnen“ oder „profitieren“ wollte ohne hinreichende Berücksichtigung des Wohls der anderen. Oder, Herr Laschet und Herr Söder, sehen sie das anders?

Und auch nicht derjenige der diese zumindest mittelbar unterstützt hat und sei es nur dadurch, dass er die Wahrheit nicht wahr haben wollte oder konnte. Also zu inkonsequent war. Oder, Herr Scholz, Frau Dreyer, und Co. in der SPD. Wie sehen sie das?

Und auch nicht derjenige oder diejenige der oder die ethisch motivierte Kritik in den eigenen Reihen nicht akzeptieren wollte. Oder wie sehen sie das, Frau Barley.

Oder diejenigen die sich zu sehr nur auf eine andere wichtige Sache konzentriert hatten. Oder wie seht ihr das lieber 100%- nur Klima Trupp bei den Grünen, vor allem von denjenigen die nicht im „extrem- handlungsfähigen“ EU- Parlament (fest-)sitzen.

Fazit:

Wenn ich einkaufen gehe, ein gekauftes Buch oder eine gekaufte Zeitung lese oder einfach nur kostenpflichtig Emails verschicke, möchte ich damit eigentlich weder am Ende dazu beigetragen haben, nur noch streng individualistisch legitimierte Verfassungsregeln in meiner Verfassung oder in internationalen Verträgen vorzufinden, noch „Freimarkt-“ oder „Wirtschaftliche Freiheit nutzt allen- “ Ideologien zur Meinungsvorherrschaft verholfen haben. Und auch nicht das Kapital „befreit“ haben. Und sei es nur dadurch, dass ich mich zum Wählen einer Partei habe „nudgen“ lassen, die eigentlich gar nicht hinreichend meine Überzeugungen und Werte widerspiegelt. Und sei es nur da sie selbst völlig ver-„nudged“ wurde.

Und wenn ich einen anderen Produzenten möchte, soll der auch direkt anteilig Rechte an den „Produktgeschichten“ vor allem bei Zeitschriften, am Quellcode, Patenten, Teile der vorhandenen Produktionsmittel usw. bekommen. Die Kontrolle des Vermögens sollte also bei den Verbrauchern, mit staatlich garantierten Anteilen am Gesamteinkommen einer Gesellschaft, bzw. konsequenterweise eines ethisch hinreichend handlungsfähigen weltweiten Werte- Bundes liegen. Und damit auch nur mittelbar bei den Beschäftigten dort.

rkslp.org- Veranstaltung beim online Weltsozialforum 2021 Ende Januar

Am nächsten Montag, 25.1.21, um 19:00 Uhr mitteleuropäischer Zeit findet im Rahmen des online Weltsozialforums 2021 auch eine Zoom- Meeting Veranstaltung der rkslp.org statt.

https://join.wsf2021.net/activities/5175

Hier der Zoom-Link: https://us02web.zoom.us/j/85651799269?pwd=b20xdTdIUDA5K1FIYW1KRFovdDJIUT09

Das Thema ist:

„Eine Diskussion über die universell- moralische ökonomische und Verfassungsethik von Immanuel Kant, John Rawls, Peter Ulrich und Nancy MacLean (als historisch investigative Autorin) vs. die strikt individuell legitimierte Verfassungsethik von James M. Buchanan, Karl Homann und Viktor Vanberg“

Die Veranstaltung wird notgedrungen größten Teils in Englisch sein. In meinem Fall wird das dann recht hakelig, aber deutsch wird da kaum einer verstehen und Übersetzung ist zu teuer. 🙂 Man kann bei Fragen oder Kommentaren aber auch deutsch reden.

Das Thema kommt mir eben aktuell zu kurz. Deshalb mache ich diese Veranstaltung eben.

Mal sehen wie es wird.