Grundpositionen (Work in Progress)

Inhaltsverzeichnis:

  • Soll
    • Intention
      • Nur Eigene Interessen?
      • Auch Interessen anderer?
        – Begründungen
      • Nur Interessen anderer?
    • Grundsächlich
      • Anteile
        Wer entscheidet, wie
        • Wie viele Anteile
          • Insgesamt
          • Relativ
        • mit welchen Mitteln
          • Mit Gewalt (selbst,andere -Monopol-)?
          • durch Tausch (Markt)?
          • Schenkung?
      • Handlungsfreiheiten mit diesen Anteilen
        Wer entscheidet, wie
        • was darf man?
        • was nicht?
          • Interessen, Anteile anderer unfair bis existenziell beschränken, zu sehr gefährden
    • Nötig
      • Ordnung/Sozialvertrag
      • Mit wem?
      • Mit welchen Regeln?
      • Wer regiert?
      • stabile Außengrenzen
      • seine faire Anteile fair anstreben (keine Ausreden hier: weder der Markt noch unfaires rechtfertigen zu viele Anteile)
      • Und andere bei ihrem fairen streben nach fairen Anteilen unterstützen.
      • Ausgründoption?
  • Ist
  • Wie mit welchem Hoffen und Bangen zum Soll/ wie dort bleiben

Inhalt:

  • Wie sollte es sein?
    1. Herangehensweise mit universell moralischem Selbstanspruch
    – faire eigene Interessen
    – faire Interessen anderer
    Begründung (eindeutig):
    – direkter innerer Antrieb zum Eigenwohl zum Wohl eines andern
    – indirekt über einen, eine oder etwas was einem direkt wichtig ist (rekursiv)
    – andere nicht als Gegner haben wollen
    Begründung (spekulativ):
    Wenn das noch nicht für die Berücksichtigung der fairen Interessen aller anderen reicht bleibt noch das
    unbekannte nach dem Tod oder vorzeitigem Wechsel aus dem aktuellen Leben:
    – es könnte eine Beurteilung folgen und in Abhängigkeit davon ein Dasein auf Ewigkeit oder ein neues
    vergängliches Leben
    – es könnte ein neues vergängliches oder ewiges Leben ohne Berücksichtigung einer Beurteilung folgen
    – es könnte einfach nichts folgen
    – allerdings ist eventuell alles mal aus dem Nichts entstanden, man weiß halt nicht ob Nichts dann ewig ist
    Zusammengefasst ergibt das die 3 Optionen
    – berücksichtigte Beurteilung für eine weitere (ewige/begrenzte) Existenz
    hier kommt es natürlich darauf an wer einen nach welchen Kriterien beurteilt und für was, und wenn ja wie
    viele, alles. Auch das kann Antrieb sein Interessen anderer zu berücksichtigen.
    – keine Beurteilung für jede neue (ewige/begrenzte) Existenz (bei mehreren vergänglichen immer
    unwahrscheinlicher, vor allem weil man ja Existenzen auch virtualisieren kann; dieser Fall ist also
    eigentlich praktisch unmöglich und vernachlässigbar)
    hier weiß man dann gar nicht was kommt und hat durch seine Taten nur dann Einfluss wenn man am
    gleichen Ort wieder landet. Für letzteren Fall hätte man dann einen weiteren Antrieb sich für die Interessen
    weiterer anderer einzusetzen.
    – einfach Nichts in Ewigkeit (durch die Virtualisierungsoption zumindest für das aktuelle Sein aber praktisch
    unmöglich; und in der Ewigkeit ist wohl auch irgendwann die Wahrscheinlichkeit zu hoch, dass doch noch
    mal was kommt; Und ist Nichts wirklich nichts? Zumindest nichts schlechtes.)
    Also bleibt praktisch nur eine Option irgendwann wird man mal für (einige) seiner Taten beurteilt.
    Gegenbegründung:
    -Trieb anderen zu Schaden
    – Man will jemand gefallen der so einen Trieb hat
    – man will keinen zum Feind haben der anderen Schaden will
    – man „setzt“ auf einen Beurteiler der Schaden sehen wollte
    Wie man sieht gibt es nach meinem Kenntnisstand keine für jeden taugliche logische Begründung faire
    Interessen aller anderer zu Berücksichtigen.
    Es gibt aber auch keine dies nicht zu tun.
    Und es gibt noch die selbst zu Unbeherrschten, zu wenig Wissenden, zu wenig Könnenden und die getäuschten
    (von sich selbst).
    Also wenn man seine eigenen fairen Interessen, die anderer oder aller anderen verfolgt, wird man zumindest
    potentiell immer auf Widerstand treffen und den muss man eben fair hinreichend überwinden wenn es fair sein
    soll. Und Argumente alleine reichen da wie gezeigt, nach meinem besten Wissen und Gewissen, nicht immer.
    2. Wie sollte es etwas konkreter sein:
    – Unterscheidung zwischen
    – Sozial – Abweichungen von Bedarfsgleich bedürfen Begründung –
    – Ökologisch
    – Sicherheitsorientiert
    – Zukunftsorientiert
    – Es geht um Anteile und Handlungsfreiheiten mit diesen Anteilen
    – Eigentlich sollte jeder mit n vielen und einem fairen Anteil an allem sich an einem fairen Anteil des
    bewohnbaren Teils der Erde neu zusammen finden können (Veruneinigen und neu mit wem man will
    einigen). Das bedürfte aber hinreichender Mobilität und zum fairen Anteil gehört eben auch die menschliche
    Arbeitskraft. Die hängt nun aber mal am Menschen und wird fairer Weise überall fair gebraucht. Und Arbeit
    braucht Wille zu Arbeiten. Z. B. wäre es schlecht wenn sich alle Ärzte plötzlich an einem gemeinsamen Ort
    ausgründen würden und für niemanden sonst mehr arbeiten würden. Also bis alle Arbeit automatisiert ist,
    einschließlich der Programmierung soweit möglich, und sinnvoll, hängt ein fairer Anteil an allem an
    Menschen.
    Und nicht alles ist beliebig teilbar. Die Erde zum Beispiel. Wenn die einer Zerstört betrifft das alle. Das ist
    zum Beispiel ein Grund zur Beschränkung von Handlungsfreiheiten.
    Aber zurück zum Trennen und Zusammenfinden. Man wird wohl freiwillig mit denen zusammenleben
    wollen mit denen man sich noch tolerierbar einig über eine Ordnung, einen Sozialvertrag wurde.
    Idealerweise legt man dabei auch gleich fest wie man da fair-anteilig, auch in Bezug auf die Arbeitskraft,
    wieder raus kommt, wenn jemand es nicht mehr tolerierbar findet. Aber gehen wir erst mal auf Einigen ein:
    Da geht es um eine Produktions-, Verteilungs- (Vermögen, Kaufkraft) und Reproduktionsordnung. Bei der
    Produktion muss man dann auch entscheiden, ob man auf Masse (alle, viel) oder Luxus für wenige
    produziert. Und welche Standards bei der Produktion einzuhalten sind. Also auf Ausgleich(Verteilung),
    Priorisierung und Regulierung (APR) kommt es an. Und man muss festlegen, wie man darüber entscheidet
    was, wie produziert wird. Über individuelle Tauschgeschäfte, also den Markt? Mit gemeinsam beschlossenen
    Vorgaben, Regulierung, oder ohne? Und überlässt man die Vermögens und Kaufkraft Verteilung dem Markt
    oder legt man dies fest, also „konservative“ Quoten? Und wie ist das Verhältnis zwischen Sicherheit,
    Ökologie und Nachhaltigkeit im Verhältnis zum kurzfristigen Konsum? Und verhält man sich nach außen?
    Versucht man so viel wie möglich über einen gemeinsamen Freimarkt zu ergattern? Wie sichert man seine
    Mindeststandards ab? Erobert man militärisch Anteile? Wenn ja den fairen? Das Nachhaltige Genug? Das
    kleinere von beiden? Interveniert man gemeinsam für faire Interessen anderer? Wie stellt man sicher, dass
    man nach außen bei Mehrheitsentscheid nicht zu stark schwankt und verlässlich bleibt? Ist eine gemeinsame
    Außenpolitik wirklich sinnvoll oder schwankt man dann für das außen zu stark? Oder kommt man gar auf die
    Idee Konsenspflicht bei wichtigen Entscheidungen einzuführen? Strebt man mit dem Außen feste
    Verteilungsquoten an um zwar die Vorteile des gemeinsamen Produzierens genießen zu können, dabei aber
    nicht Gefahr zu laufen, dass man selber oder ein anderer Staat bei der Standortgebundenen Marktverteilung
    einen unbegründeten relativen Verlust erleidet und/oder sogar in Bedrängnis gerät. Und dann gibt es meistens
    Krieg. Sollte man um Verteilungsquoten überhaupt zwischen Regionen konkurrieren?
  • Wie wird/bleibt es so wie es sein soll?
  • Wie ist es/war es wo aktuell?