Zur Lage der Dinge in September/Oktober 2026

Die größeren Wahlen in Deutschland gehen ja für dieses Jahr mit kommunalen Stichwahlen in Niedersachsen an diesem Sonntag zu Ende. Naja …

Da Deutschland aber ja nicht über hinreichend viel von allem verfügt, vor allem mangelt es an Rohstoffen und hinreichend fair gesicherter Teilhabe an hinreichend vielen Atomwaffen, sind auch für uns vor allem auch die nun bis Anfang November anstehenden Wahlen in Brasilien, Israel und den USA von entscheidender Bedeutung.

In Brasilien wird es wohl wieder auf eine Stichwahl zwischen dem +-linken Lula und einem weiteren zu rechten Bolsonaro rauslaufen. Da kann man drauf hoffen, dass Lula Präsident bleibt. Das Parlament wird auch neu gewählt.

Zwischen der wahrscheinliche Stichwahl in Brasilien und der Wahl in Israel würden dann nur 2 Tage liegen. Und eine Woche später sind dann die Midterms in den USA.

Also zuerst geht es darum eine +-linke, sich etwas sehr Freimarkt – freudig zeigende, brasilianische Präsidentschaft, vor einem erneuten Wechsel zu zu rechts an der Wählerfront zu verteidigen. Dann könnte endlich die zu rechte aktuelle israelische Regierung abgewählt werden und zumindest eine nur noch Mitte-Rechts Regierung nachfolgen. Und in den USA könnten Mitte – und ein paar linke Demokraten die zu unsoziale, (zu) rechte, zu wenig ökologisch gesinnte aktuelle Republikanische Mehrheit in den Kammern des Kongresses wieder ablösen.

Vor allem die letzten beiden Wahlen sind sehr bedeutend um den Rechts-(extremen) – Ruck seit ca. 2024 in den mehrheitlich europäisch (von der ursprünglichen Herkunft her gesehen) besiedelten / kontrollierten Staaten und Regionen wieder überwinden zu können.

Die USA ist nun eben mal weiterhin das politische Machtzentrum in der von Europa-abstammenden Welt.
Wenn die nach (zu) Rechts kippen, droht der Rest mit zu kippen. Deshalb ist wohl auch die AfD hierzulande so „beliebt“ geworden. Besonders von den USA abhängig ist Israel, die müssen also tatsächlich darauf achten, dass sich ein Rechts-Ruck dort nicht (zu) „unvorteilhaft“ für sie auswirkt. Aber die rechten, besonders die religiös-rechten Israelis sehen in einem Verbund mit der US-Amerikanischen Rechten natürlich auch ihre Chance ihre extremen Ziele und Wünsche mit extreme Mitteln umzusetzen. Und versuchen ihre Mittel dann auch für eine entsprechende Ausrichtung der USA einzusetzen. Also wenn die am 27.10 wieder in Israel abgewählt werden, wäre das schonmal ein sehr wichtiger Schritt um den Rechtsruck zu überwinden0. Dann müssten „nur“ noch die US-Wähler nachziehen. Darauf darf man hoffen.

Die (zu) Rechten brauchen aber natürlich auch eine entsprechende Wählerstimmung, einfach so wählen die meisten Menschen wohl (hoffentlich) nicht die Rechten, die Gierigen oder die Unsozialen. Also braucht es für deren Wahl, Themen wo nur die Rechte, die Gierigen eine politische Positionierung einnehmen, die mit Blick auf Interessen und auch durchdachten Werten tatsächlich vernünftig erscheint. Also sie braucht Vorlagen von Außen und etwas weniger durchdachte Haltungen der weniger Rechten und/oder Gierigen Wahl-Konkurrenten im Inneren.

Die zentralen Themen erden/sind da, denke ich, wieder der Ukraine-Russland-Krieg und Freimarkt/Standortwettbewerb.

Für die Vorlage von Außen im ersten Fall ist vor allem, mehr oder weniger freiwillig, Europa (bzw. die Europäer) zuständig. Im Inneren wird scheinbar wieder ziemlich viel unternommen um die Demokraten wieder auf die „Ukraine91 komplett den Ukrainern egal ob fair und vernünftig“ einzuschwören.

Im zweiten Fall liefern vor allem Deutschland und China die Vorlagen. Eben freier Standortwettbewerb wird da propagiert, und die unverdiente Chancenungleichheit zwischen den Regionen wird ignoriert. Da können sich dann die Republikaner und Trump wieder als unideologische Postliberale Ordnungsmacht positionieren. Da liefert auch Brasiliens Lula, warum auch immer, sagen wir mal eine suboptimale Vorlage, mit seiner zumindest offiziell Freimarkt-freudigen Haltung. Im Inneren hatten die Demokraten zumindest in diesem Punkt, anders als beim Ukraine-Russland-Krieg, sich bisher die letzten Jahre, nicht in eine ungute Haltung drängen lassen.

Die Linke bis zur Mitte lassen sich eben mit Blick auf Fall Zwei durch das „Rule of Law“-Narrativ sehr leicht, je näher zur Mitte desto freiwilliger wohl auch, in eine unbedingte Anti-Nehmen-Haltung drängen. Das internationale „Law“, das Völkerecht, stammt eben in diesem Punkt noch aus der Feder des russischen Zaren, der mal dachte schon alles zu haben was er braucht und sich nur noch ums behalten können sorgte.

Und das „Freimarkt immer gut“-Narrativ verführt diejenigen der Mitte in „günstigerer regionaler“ Lage schnell dazu unfaire Vorteile der eigenen Region schnell mal zu übersehen und so Teil der Rechten und Gierigen zu werden.
Dieser Gefahr sind jetzt in den USA nicht so viele Wähler ausgesetzt, aber wenn es knapp wird können auch diese paar ausschlaggebend werden. Und die Verführung für einige Linke durch dieses Narrativ liegt eben darin, dass die Kommunistische-Macht China, diesbezüglich in „guter Lage ist“…
Und leider bringt bisher vor allem auch in den USA die zu rechte, zu gierige, zu Sozialstaat-feindliche Seite der politisch Aktiven zur Sprache, dass die einfache liberal-völkerrechtliche „Rule of Law“ – Haltung: „Wer’s hat darfs behalten.“ und „Erwirtschaften braucht keine Mengen-Grenzen und zwischen-regionale Chancengleichheit“ für Sie heute, für andere morgen, unvernünftig ist.
Aber nach Murphys Gesetz „Alles was schief gehen kann geht auch (irgendwann) schief“ wird auch Jeder/ jeder Staat/ jede Region mal wieder was brauchen was jemand anders hat und nicht fair rausrücken will. Das Fair-Nötige muss man sich eben falls fair-nötig fair-nachhaltig nehmen, wenn man nachhaltig fortbestehen möchte. Und man sollte sich davor hüten das Fair-Nötige eines Anderen das man aktuell in Besitz hat (um jeden Preis), auch noch ideologisch motiviert, verteidigen zu wollen. Das wird ab militärischer Gleichheit schnell zu teuer.

Gleiches gilt für ungebremst erwirtschaften wollen mit unfairem Vorteil. Freimarkt begünstigt nun mal diejenigen Regionen die einen Vorteil haben, und der ist selten verdient. Import-abhängige Staaten wie Deutschland sollten daher auf hinreichende Mäßigung beim Export aber natürlich auch beim Import achten. Und hinreichende Import-Mäßigung, bzw. Sparen, geht (fair) nicht dadurch, dass alle weiter soviel wie möglich einzeln erwirtschaften wollen und nur beim fiskalen Umverteilen gespart wird. Und auch nicht mit vielleicht noch mit Spar-willen der Kapitalseite noch bei den Löhnen. Rationieren /Sparen sollte jeden der Fair-Genug hat fair-anteilig betreffen.

Und wenn man bei Mehrheits-Wahlen nicht immer nur Hoffen möchte, dass später was mit Blick auf die Vernunft und auf Werte noch aus eigener Sicht zumindest tolerierbar Legitimes rauskommt, sollte eben mal diese Unterscheidung bei Mehrheits-Regimen zwischen Demokratie und Ochlokratie, die glaube ich auf Polybios zurückgeht, hinreichend berücksichtigen. Demokratisch sind demnach nur mehrheitlich gewählte Regierungen, die man für legitim genug hält. Die andern sind Ochlokratisch. Natürlich wird da nicht jeder gleich Urteilen was noch demokratisch ist und was nicht. Das lässt sich freiheitlich nach meiner Meinung nur durch die Option auf eigene politische Institutionen für jede Demokratie-Vorstellung lösen. Bei Bedarf muss man sich so aus einer Ochlokratie, nach eigener Definition, lösen können. Mit eigenem Fiskus und eigener Armee. Nur so eine Ordnung ist nach meiner Einschätzung wirklich freiheitlich-demokratisch. International braucht es dann Bündnisse solcher gleich urteilender Demokratien, um die andern hinreichend begrenzen zu können und die Welt so freiheitlich-demokratisch (oder wie man das nennen will) am laufen zu halten. Nach meinem Urteil ist eine Demokratie immer auf das Wohl aller, auch nach außen, aber auch hinreichend auf Erhalt ausgerichtet. Erhaltungsorientiert politisch Links (in diesem Sinne) eben. So sollte es werden und dann bleiben.

Zur Lage der Dinge in Juli/August 2026

Nun rollen ja wieder zeitnah mehrere Wahlen auf uns zu. Die Midterms in den USA, Parlamentswahlen in Israel, Landtagswahlen in einigen Ländern im Osten von Deutschland, Kommunalwahlen in Niedersachsen bis hin zur Oberbürgermeisterwahl hier in Pirmasens. Die letzten Wahlen in Lateinamerika gingen ja fast alle an Rechts bis Zu Rechts. Nur in Ungarn gab es einen Wechsel von Rechts nach, naja, Mitte-Rechts. Im Osten Deutschlands ist ja vor allem in Sachsen-Anhalt eine absolute Mehrheit für die zumindest zu wahrscheinlich weiterhin auch dort zu rechte AfD zu befürchten. Bei den Kommunalwahlen in Niedersachsen dürfte die AfD auch weiter zulegen, aber wohl eher nirgendwo die exekutive oder parlamentarische Macht übernehmen, in Pirmasens wohl hoffentlich auch nicht. Das liegt auch daran, dass die Koalitionsparteien CDU und SPD weiter einfach auf Über-den-Markt-So-Viel-Wie-Möglich-Bekommen-Wollen-Egal-Ob-Individuell-,-Kommunal-,-AufLänderEbene-,-AlsDeutschland-Oder-AlsEuropa setzen. Dann aber bloß nichts, bzw. nur das fürs Existenzminimum oder hoffentlich zumindest bei der Mehrheit in den beiden Parteien noch das Würde-Minimum nachträglich, staatlich umverteilen, für diejenigen, die über den Markt wenig bis zu wenig, warum auch immer abbekommen hatten, oder die (wohl eher unfreiwillig), ohne hinreichend bis gar nicht entlohnte Markt-Nachfrage, die Arbeiten erledigt haben die sie für sich, andere oder das Allgemeinwohl nötig oder fair hielten, statt nur bezahlten Markt-Angeboten nachzugehen. Und auch ja nicht aktiv in die Verteilung der Wirtschaftskraft, also die primär Verteilung, eingreifen, sondern alles der freien Interessen basierten Wahl, der Kapitalseite überlassen. Egal wie wenig die regionale Chancen-Ungleichheit, historisch gewachsen oder Kontextbedingt (z.B. Lage/Größe), dadurch unberücksichtigt gelassen oder gar noch verstärkt wird. Innerhalb von Deutschland wird da zwar noch mehr gegen diese Chancenungleichheit getan, auch von CDU und mehr noch der SPD teils, als auf europäischer oder gar weltweiter Ebene, aber trotzdem nehmen die Unterschiede im Lebensstandard und der Wirtschaftskraft eher weiter zu (ist zumindest mein Eindruck und ergibt sich auch mit Blick auf die Statistiken). Jenseits der Ballungsgebiete gibt es zwar mehr bezahlbaren Wohnraum, aber eben weil die Jobs und damit die zahlungskräftigen Bürger in die Ballungsgebiete abgewandert waren und diese Ungleichheit bestehen bleibt. Die CDU präsentiert sich ja unter Merz noch stärker wirtschaftsliberal und neoproprietär als zuvor, von der kommt da zumindest vom Bund kein sonderlich ausgleichender Impuls, zumindest habe ich da noch von keinem gehört. Und der „partei-linke“ Personalvorschlag für das Amt des CDU-Generalsekretärs von Merz kann ja jederzeit wieder vom CDU-Bundesparteitag einkassiert werden. Das hat Herr Merz eventuell eh schon so einberechnet in seine aktuelle Umgestaltung von Kabinett und Partei. Linnemann als Wirtschaftsliberaler, der bisher eher vor allem antisozial aufgefallen ist, kann er direkt, nach Absprache, als neuen Gesundheitsminister bestimmen. Und auch die SPD trommelt vor allem für Arbeitsplatzsicherung vom übergreifenden Kuchen, ohne auf die Frage regionaler Chancengleichheit ernsthaft einzugehen. Da geht es zusammen mit den Gewerkschaften dann auch meist um mehr für die eigene Gruppe oder Region. Über den Markt. Und über den Staat: Bloß keine Belastung. Ist wohl kein Wunder wenn vor allem jenseits der (wirtschaftlichen) Ballungsräume und Speckgürtel die AfD gewählt wird. National und Regional ist die ja wie die Trump-Regierung weniger liberal was Außenwirtschaft angeht, zumindest wenn das nachteilig wäre. Diesen Elfmeter für Wahlerfolge überlassen zumindest CDU und SPD der AfD. Das ist wenig nachvollziehbar, außer vielleicht von einigen bewusst damit es normal wird, dass mit der AfD oder durch die AfD regiert wird. Spätestens jetzt wo die unverdienten Vorteile im internationalen Standortwettbewerb „billiges Gas und Öl aus Russland“ von Deutschland nach China durch den Russland-Ukraine-Krieg abgewandert sind, ist weiteres Festhalten am Freimarkt auch bei ungleichen Bedingungen im Standortwettbewerb, wo denn produziert wird, auch für uns langsam auch schon unmittelbar fatal und nicht erst durch den Schaden den es bei unseren Nachbarn und Partnern anrichtet. Auch wenn wir in der „Nato-Welt“ immer noch einen unverdienten Vorteil da haben. Also da wird der andere AfD-Elfmeter „Umgang mit Russland“, wir halten eben am zaristisch-proprietären Völkerrechts-Besitzrecht auch dann fest wenn es gegen Russland unfair bis unfair-existenzbedrohend in der Wirkung ist und spätestens damit uns auch unnötig-ideologisch der Gefahr des atomaren Niedergangs näher bringt – da Positionieren sich die Grünen dann besonders auch Anti-Angriffs-Ideologisch „ungüstig“ ;aber ab dem fairen Anteil muss Russland tatsächlich gestoppt werden von der Nato mit uns-, mit dem schon zuvor genannten „Ideologisch Wirtschaftsliberal/Nur Aufs Heute Schauen“ – Elfmeter auch noch kombiniert. Zusammen mit dem US-Trump-Regierung-Als-Unterstützer-Bonus, ist das wohl für viele zu verlockend, als nicht (zu) rechts zu wählen. Die beiden mehr oder weniger linken Parteien „Die Partei die Linke“ und das „BSW“ sind eben entweder zu anti-militärisch oder sonst zu links Zu-Nahr, um hier diese Elfmeter selbst hinreichend auf sich ziehen zu können. Lieber eine Partei mit Haltungs-, Vernunfts-mängel zu wählen als (zu) Rechts, dazu können sich viele eben nicht überwinden. Hoffentlich nicht zu viele. Wir brauchen mal eine hinreichend mängelfrei nicht rechte Alternative. Obwohl die AfD wohl nicht nur ihr zu-Rechts-sein aus Nicht-Rechter-Sicht als Problem hat, sondern auch hinreichende Vernunft da zumindest nicht sicher genug vertreten sein dürfte. Aber ich bleib beim Schwerpunkt auf „DieSindZuRechts“ beim Beschreiben der AfD. Wobei die AfD genauso wie andere „Zu“-Parteien, ein eigenes, hinreichend Begrenztes Parlament bekommen sollten, wenn sie zu viele Wählerstimmen bekommt. Das wäre auch besser als sie einfach zu verbieten. Und von Blockaden bei Bundesparteitagen halte ich gar nichts, Grundrechte müssen auch für „Zus“ gelten. Wobei die Intention aber natürlich aus Wertesicht zu verstehen ist. Aber verstehen heißt nicht gleich gut finden.

So viel zu den Wahlen in Deutschland. Da wir politisch nicht wirklich zu den „Alphamächten“ zählen, militärisch, vor allem atomar, nicht mal als EU, sondern nur im Rahmen der NATO, und da nur wegen der USA, die auch alleine Mit-Alpha ist, sind aber natürlich vor allem die Midterms-Wahlen in den USA auch für uns sehr wichtig. Und zumindest indirekt im besonderen auch die Wahl in Israel. Wenn die Israelis ihre zu Rechte aktuelle Regierung abwählen würde, würde das den aktuellen (zu) Rechtsruck im US-NATO Block schon hoffentlich zumindest stark abschwächen bis wieder umkehren helfen. Man kann ja verstehen wenn vielen Israelis Obamas Iran-Atom-Deal kritisch gesehen haben. Und die Umsetzung der Forderung dass kein Staat angereichertes Uran besitzen darf , der die Existenz ihres Staates nicht anerkennt, können die auch durchaus militärisch herbeiführen. Aber es kommt eben aufs wie an. Einfach mal das amtierende Staatsoberhaupt wegbomben und dabei auch jede Menge weitere Tode und Versehrte in Kauf zu nehmen und zusammen mit der Trump-US-Regierung einen Krieg mit teils, wenn wohl auch hoffentlich nicht wirklich ernst gemeinten, extremen Drohungen zu starten der dann gleich noch fast die ganze Welt in eine Energie-Krise stürzt ist an sich schon an sich zumindest „So-Wohl-Dann-Auf-Alle-Fälle-Besser-Nicht-Bis-Auf-Keinen-Fall“- Urteils wert, um es mal zurückhaltend auszudrücken. Wenn man aber auch noch gerade eine andere Region, Gaza, von der zumindest die eigenen Rechts-Religiösen immer noch meinen, Gott hätte sie ihnen zum Erobern versprochen, total zerbombt und die Menschen bewusst dort hungern, teils verhungern, gelassen hat, wenn auch nach einem Massaker der Hamas von dort in Israel mit anschließender Geiselhaltung, und man als Linker/Nicht-zu-Rechter oder Betroffener schon froh sein konnte und weiter kann, wenn die Bevölkerung dort zumindest nicht vernichtet oder komplett vertrieben wird, ist die aktuelle Regierung in Israel wirklich zu rechts und wird hoffentlich Ende Oktober durch eine zumindest nur noch Mitte-Rechts Regierung, die solche zu rechten Extreme unterlässt abgewählt.

Im Moment sieht es ja bei den Umfragen für die US-Midterms durchaus so aus, als könnten die Demokraten im Kongress wieder in beiden Kammern/Häusern (oder wie das dort heißt) die Mehrheit übernehmen. Die Trump-Regierung mag zwar eventuell/hoffentlich weniger zu rechts sein als die aktuelle israelische. Aber nach Innen setzt Trump zu wenig auf zumindest soziale Grundsicherung, aktiv gegen Ungleichheit erhofft man sich ja eher schon erst gar nicht bei ihm, vor allem in seiner 2.Amtszeit, das war während der ersten Amtszeit noch besser. „Aus Innen“ schiebt er unnötig viel ab und lässt dabei ICE viel zu viele teils tödliche Freiheiten. Außenpolitisch kann man wohl hoffentlich zumindest hoffen, dass er Israel die Gaza-Bewohner nicht vertreiben oder gar vernichten lassen würde, dass was er aktuell zulässt kann man zwar auch zumindest zu sehr als Ethnozid betrachten, aber eher in der Zielsetzung, dass kann man später wieder korrigieren. Das wäre auch für alle besser die Israel gerne als humanen Staat mit einer humanen Gesellschaft haben wollen, wie mich. Der Iran-Krieg ist schwierig. Israel wollte und will wohl die 2.Amtszeit von Trump nutzen, um den Iran militärisch zu schwächen und am besten gleich ihre Urananreichungslager und Uranbestände beseitigen/in Gewahrsam nehmen. Ist wie gesagt, dadurch, dass der Iran Israel das Existenzrecht abspricht zumindest an sich nicht verwerflich. Aber zumindest den eingesetzten Mitteln hätte ich zumindest, zumindest stand jetzt und damals vom meinem Wissen her, nicht zugestimmt. Wahrscheinlich waren die Mittel, auch wenn man alle Einzelheiten kennt verwerflich. Welche Wirkung es noch entfaltet, dass Iran und jetzt auch die Huthi die internationale Energieversorgung durch ihre Angriffe auf Schiffe gefährdet muss man noch sehen. So kann sich Trumps USA als Kämpfer für die Welt-Energieversorgung positionieren. Und da keiner die US-Regierung, ohne ein (zu) teures Unentschieden stoppen kann, außer den US-Bewohnern oder US-Gerichte, kann es sein dass sich die ganze abhängige Welt dann gegen Iran und die Huthis stellt, bis die ihre Angriffe auf die Schifffahrt einstellen. Könnte aber auch sein, dass Trump seine Kriegs-Ziele, wegen der Stimmung zu Hause, herunterschrauben muss je länger der Krieg dauert. So oder so hoffe ich mal auf Mehrheiten aus erhaltungsorientiert linker Sicht passender US-Demokraten im ganzen Kongress nach den Midterms-Wahlen. Im Idealfall können die dann die Trump-Administration als erhaltungsorientierte gemäßigte Mitte-Linke für die letzten beiden Jahre von Trumps 2.Regierungszeit entschärfen und insgesamt würde sogar was positives dabei raus kommen. Naja hoffen darf man ja.

Aber wir bräuchten eben einen internationalen Zusammenschluss an hinreichend erhaltungsorientiert Links-Gesinnten, die clever genug agieren um mit nach und nach hinreichender militärischer und fiskalischer/verteilungs- Macht international zumindest akzeptable Verhältnisse, aus Sicht mit universell moralischem Selbstanspruch, zu schaffen und zu erhalten.