Wie angekündigt hatte ich dieses Jahr nur noch alle zwei Monate einen Standard-Beitrag geschrieben „Zur Lage der Dinge“ und eine Live-Sendung gemacht, um noch mehr Zeit zum Zusammenfassen und Vermitteln usw. zu haben. Allerdings übersetzte ich jetzt meinen Standard-Beitrag auch noch mit KI ins Englische und veröffentliche das bei Substack.
Beim online Attac Frühjahrsratschlag und beim Herbstratschlag in Hannover 2025 war ich mit vor Ort.
Bei 20 Jahre Saar-Lor-Lux Internationale (SLLI) im Europahaus Otzenhausen im Saarland war ich Ende April.
Am 1.Mai war ich wieder in Pirmasens bei der DGB-Kundgebung.
Und beim Pfalz-Treff 2025 der SPD war ich.
In Kaiserslautern war ich bei ein paar sozialen, linken Vorträgen und bei ein paar sozialen Kulturveranstaltungen. Und beim CSD Kaiserslautern war ich zur Unterstützung mitgelaufen.
Und bei der GWÖ-Sommerwoche in Karlsruhe war ich für einen Tag.
Ebenso auf ein paar DL21 (online) Veranstaltungen (eine war im Schwarzwald).
Beim Anti-Faschistischen Stadtrundgang in Neustadt war ich 2025 auch mal.
Und bei Veranstaltungen der Europa-Union, vor allem lokal (da bin ich jetzt mal Kassenwart; auch mal Orga-Beitrag).
Bei 2 Veranstaltungen der Saarländischen Demokratie Stiftung war ich als Zuschauer und hatte auch jeweils einen Grund eine Frage zu stellen. Und auch mal bei einem Vortrag der Akademie der Evangelischen Kirche Pfalz. Bei einer Attac Saar Veranstaltung Ende des Jahres war ich auch noch.
Und noch bei einigen andern (online) Veranstaltung der sozialen Bewegung war ich als Zuschauer.
Ende des Jahres war ich dann vor allem wieder im Rahmen meiner Möglichkeiten gegen Sanktionen unterhalb des Existenzminimums aktiv. Wobei für konsequent Erhaltungsorientierte eben auch hierbei gilt, solange man nicht sicher ausschließen kann, dass man Existenz-vernichtende Sanktionen (auch bei Arbeitsverweigerung) irgendwann mal braucht/hinreichend wahrscheinlich wirksam findet und man nicht ausschließen kann, dass man dann eine solche Sanktion fairer Weise auch anwenden sollte, kann man solche Sanktionen nur kategorisch ausschließen, für unnötige oder unfaire Fälle. Sollte man zum Beispiel wenn 5 Menschen einigen Kindern aus niedrigen Beweggründen nicht helfen (also eine ganz banale, einfache, ungefährliche Hilfsmaßnahmen) die deshalb qualvoll sterben und man fast sicher weiß, dass 4 Übrige helfen würden, wenn einer zuvor entsprechend sanktioniert wurde. Ist es dann illegitim aus 5 4 zu machen? Also illegal wäre es aktuell wohl ziemlich sicher soweit ich weiß. Aber aktuell legal heißt nicht automatisch generell legitim.
Also in Deutschland würde von den 5 auch bei der Neuen Grundsicherung wegen seiner Nicht-Hilfe verhungern/ seiner Existenz beraubt. Aber wenn einer von den 5 ALG2 bräuchte und nicht jede noch als zumutbar eingestufte Arbeit annimmt, dann darf seine Existenz laut dieser neuen „Regel“ vernichtet werden und wenn keiner privat eingreift könnte er wohl auch verhungern. Oder gibt es wieder Anti-Hungergutscheine nach freiem Ermessen durch den Betreuer? Also ohne festen Anspruch für die Betroffenen. Einfach nicht zu fassen, dass ohne Not unter das Existenz-Minimum sanktioniert werden darf und jetzt auch noch mehr der Fall sein soll. Und dass das dann auch noch als gerecht von einigen in der SPD darzustellen versucht wird. Von der Union dann als nötiger Anreiz für unnötige Tätigkeiten verkauft. Echt nicht mehr zu fassen. Von 1946 bis 2000 wäre sowas undenkbar gewesen in Deutschland. Wo kommt eigentlich diese ganze blinde Vernichtungswut wieder her?
