An-Ping-bar sein und selbst pingen

Wenn man bedenkt an wie viele epochale Grenzen die Welt, Europa und vor allem auch Deutschland in diesen Jahren stößt, ist es eher negativ überraschend wie wenige Bürger sich als hinterfragende und handlungsbereite Menschen „outen“ und sich öffentlich an-ping-bar mit einem kurzen Profil was sie aktuell gerade prüfen und wo sie Handlungsbedarf sehen für Gleichgesinnte oder Konsensorientierte erreichbar zeigen. Und auch selbst aktiv „pingend“ auf die Suche gehen.

Die bedeutendste und am längsten andauernde Epoche die gerade zu Ende geht ist wohl die durch die Entdeckung, die Rückkehrfähigkeit und die Wiederholbarkeit dieser Reise nach Amerika ausgelöste Vormachtstellung der europäischen Ethnie über den Rest der Welt.

Die natürlichen Reichtümer und Ressourcen des neuen Kontinents sind weitgehend über die Erde verteilt. Man ist dort, provokant formuliert, schon am „ab-fracking“. China hat bis auf die atomaren Fähigkeit weitgehend aufgeholt. Und solange sie noch am aufholen sind werden sie wohl auch zusammenhalten, statt zu streiten. Indien und Afrika würden sich gegen weiterandauernde Hegemonie Bestrebungen der Europäer, egal ob offen oder verschleiert, wohl wenn das hinreichend erfolgsversprechend ist auch recht sicher lieber mit China zusammen entgegenstellen.

Und die West-Frontier und Ost-Frontier Europäer stehen sich ja jetzt im Inneren selbst mit mehr oder weniger deutlichen und mehrheitlichen Hegemonie Absichten entgegen und man kann schon froh sein, wenn die sich nicht, mit dem ganzen Rest der Europäer gegenseitig weg pulverisieren.

Beim Ringen um mehr Anteile und mehr Freiheiten hauen und stechen wir, „friedlich“ tauschend über den Markt oder Blut-spritzend mit Panzern und Raketen, auf einander ein. Und wie die griechischen mehr oder weniger demokratischen Stadtstaaten der Antike, mit der Unterstützung und diese stärkend der Makedonen, in unserem Fall durch dieses Gegeneinander fast zwangsläufig mit der wechselseitigen Unterstützung der Rest der Welt vor allem Chinas. Die müssten ja schon schwachsinnig sein, wenn sie nicht versuchen würden dadurch schneller aufholen zu können. Gut, als „Sozialisten“, kann man darauf hoffen, dass die dann bei Gleichstand aufhören und auch uns beim miteinander unterstützen. Aber wir sollten schon in der Lage sein ein Unentschieden auch aus eigener Kraft dann halten zu können. Mehr als ein Unentschieden sollten wir aber auch nicht anstreben, nicht zuletzt da das sonst wohl auch mit China bald beidseitig „zu teuer“ werden dürfte mehr zu wollen. Naja, als nach Bedarfs-Gleichheit Strebendem kommt einem solch ein rational motiviertes innehalten der „eigenen“ sonst kaum zu stoppenden Anteils-Sammlern durchaus entgegen. Wobei man hier aber besser nicht so sehr auf beständige freiwillige Einsicht angewiesen sein sollte. Denn früher oder später kommt halt doch wieder ein oder mehrere zu irrationale zu zu viel Freiheit. Dann sind die Rationalen entweder zur Not auch unabhängig vom Mehrheitswillen handelsfähig oder es macht ein paar mal groß „Booooom“ und dann wars das für die Menschheit. „Wär das gerecht?“ 🙂

Und wie schnell man sich wieder gegenseitig hochstacheln kann sieht man jetzt wieder schön bei der 2ten epochalen Grenze. Nämlich dem Punkt wo die Erweiterung der West-Europäer in Richtung Ost-Europäer nicht mehr universell moralischen Gesichtspunkten genügt, zumindest nach meiner Definition. In den zuvor nicht zu Russland gehörenden Staaten des ehemaligen Warschauer Pakts bestand eben ein von Sowjet-Russland gesteuerter Zwangssozialismus. Und zwar weit über das hinaus was man Russland an Sicherheitspuffer und fairem Anteil an der weltweiten Arbeitskraft zubilligen konnte. Also, dass die Nato den Balten, den Bulgaren, den Rumänen, den Polen Schutz und auch Mitgliedschaft anbietet war auch eine späte erweiterte Wiedergutmachung für die „Zurückhaltung“ beim Prager Frühling und Co. Niemand sollte das Recht haben über andere zu herrschen. Höchstens fair-nötig zu intervenieren. Oder von mir aus demokratisch-mehrheitlich solange das, aus Sicht mit universell moralischem Selbstanspruch, tolerierbar abläuft und man noch keinen tolerierbaren Weg gefunden hat sich gegenseitig etwas mehr herrschaftsfreie, nicht unbedingt ordnungsfreie und nicht unfair interventionsfreie, Räume zu gönnen.

Aber wie alles hat auch der Raum ein Ende an dem Russland keine fair-, bis fair-existenziell nötige Rechte hat. Meiner Fakten-basierten Meinung nach ist dieser Punkt beim Militärhafen auf der Krim und einer angemessenen Landbrücke dorthin erreicht. Und soviel Land wie anteilig fair für diejenigen Bewohner der aktuellen UN-Ukraine, die sich lieber Russland anschließen. Aber pro Person nicht pro Region. Als Angreifer mitten in einer Pandemie muss sich Putin und Russland damit begnügen. Sonst riskieren sie die Zukunft Russlands für unfair viel, und werfen das Leben und die Gesundheit ihrer Wehrpflichtigen einfach für die Fratze Russlands weg. Dann sterben sie so wie ihre Feinde sie sehen wollen. Das ist schwach und schlecht. Da steht auch Russland jetzt noch dort, zumindest im übertragenen Annex-Sinne, wo sie nicht sein sollten. Aber jeden Russen den das stört muss klar sein, dass sie bei einem Streben dagegen auch nicht unter die Räder kommen dürfen. Also (auch) Russland. Der Westen nämlich vor allem Großbritannien und die USA sind aktuell was die Zukunftsfähigkeit und ihren universell moralischen Selbstanspruch angeht komplett von der Rolle. Da wird nur noch von der (Rück-)Eroberung auch der Krim gesprochen. Da würde man sich ja schon (fast) lieber Chruschtschow als US-Präsidenten oder britischen Regierungschef wünschen. Das ist aktuell so schlimm wie noch selten von denen. Aber man kann ja auch da auf Einsicht hoffen. Die waren eventuell bisher einfach zu viel mit „Freimarkt-strahlen“ beschäftigt oder sind halt (altersbedingt) etwas langsamer beim checken geworden. Dafür können die ja nichts. Da hätte halt sonst jemand noch kandieren sollen. Man kann noch hoffen, dass die damit nur irgendwie auf verschrobene Weise Putin auf einen ehrbar begrenzten Weg, also auf den von mir beschriebenen bringen wollen. Auf dem Hoffen-Weg blieben dann aber ziemlich viele nach meiner Meinung unnötig zurück. Aber wenn man jetzt endlich auf einen Weg wechselt der Russland das faire und vor allem des fair-nötige gönnt, kann man gerne dies (gehoffte) als Motiv für die bisherigen Schritte nennen selbst wenn’s nicht stimmt. Denn ein weiter so wird einfach wohl bald auch für uns direkt „zu teuer“ nicht nur moralisch. Und unsere Ampel „stöpselt“ jetzt auch nicht gerade hinreichend die Lage fair lösend vor sich hin.

Mit der deutschen Ampel sind wir dann auch beim Epochen Ende Nummer 3 angelangt. Der Zeit als der deutsche Exportüberschuss noch zu verkaufen war. Das die Ampeln langsam auch hier auf Gelb umspringen, was die Ruhe angeht sollte die Wahl der Postfaschisten leider deutlich gezeigt haben. Eventuell marschieren die wenn die Post abgeht auch wieder Richtung Ost für ihr genug + soviel wie möglich. Das dürfte aber dann nur das Epochenende Nummer 2 ins fatale triften lassen.

Wahrscheinlicher ist dann schon, dass dies dann auf die ein oder andere Weise auf uns direkt niedergeht, wenn wir weiter unseren natürlichen Vorteil beim freien Handeln voll ausspielen, auf Kosten aktuell des Südens und eigentlich auch des Ostens. Die Zeiten in denen man sich noch hinterher mit „das hatten wir nicht richtig verstanden“ rausreden kann geht da jetzt zu Ende. In einer merkwürdigen Allianz mit den herrschenden Familien der USA, mit dem proprietären Teil des 1% dort, beschleunigen wir wohl nur ein für die Europäer fatales Ende der Epoche Nummer 1. Das entwickelt sich dann immer nur für ein immer weitergehendes auch existenziell bedrohliches Jeder gegen Jeden (jedes Teilkollektiv), wobei man dann zwangsläufig „günstige Angebote“ von außen annehmen muss. Eben auch welche die längerfristig durch „Teile und Herrsche“ unsere unbedingte Abhängigkeit vom Rest der Welt zur Folge haben.

So konnte schon Makedonien die „zentral“- griechischen Stadtstaaten übernehmen. Durch das Ausnutzen der-ihrer zu starken Konkurrenz untereinander. Zunächst als Zünglein an der Waage. Dann als Hegemon. Und die Makedonen waren ja mehr oder weniger selbst Griechen. Da sind die Hegemonen meist noch netter. Aber auch die Makedonen wurden dann von Rom wieder „provinziert“.

Also wechselnde Zwangsherrschaften sind jetzt auch nicht so toll, am besten ist es wenn man wählen kann. Und dann eine zumindest tolerierbare Ordnung dabei rauskommt, die auch noch nachhaltig Bestand hat. Das sollte man als Menschheit anstreben.

Neben der epochalen Klimakrise, die wir in den Griff bekommen müssen, gibt es neben den 3 gerade genannten epischen Anteils- und Handlungsoptionsmöglichkeiten auch noch weitere Grenzen die langsam erreicht werden. In Israel sollte man den Bevölkerungswachstum durch einige (Ultra-)religiöse in den Griff bekommen. Denn zu einer zivilisierten Gesellschaft, bei der man nicht intervenieren muss, gehört eben, dass sie nicht zu viel wächst. Anderseits ist die Sicherheit von globalen Minderheiten wie den Juden aber eben auch ein Punkt bei dem man auch jenseits der „eigenen“ demokratischen Mehrheiten mit universell moralischem Selbstanspruch hinreichend handlungsfähig sein muss, gemeinsam mit diesen. Auch ohne Pearl Harbour.

Ganz allgemein gehört der Bevölkerungswachstum auch zu den epochalen Themen die man jetzt mal in den Griff bekommen sollte.

Wäre natürlich toll wenn spätestens die 2te Hälfte des 21.Jahrhundert der Moment des epochalen nachhaltigen Anbruchs des kooperativen nachhaltigen Genugs werden würde. Anstatt des weiterer so mit gegeneinander für soviel wie möglich für sich selbst und/oder sein Teilkollektiv. Und wenn diese soziale, ökologische, sicherheits- und zukunftsorientierte Ordnung von gewählten Mächten garantiert werden würde, die mit universell moralische Selbstanspruch auch notfalls jenseits von temporärem auch mal zumindest verblendet daneben liegenden Mehrheitsmeinungen, dazu auch hinreichend in der Lage wären.

Zukunft braucht hinreichende Konsequenz. Keine Ideologien. Und eine Zukunft mit universell moralischem Selbstanspruch, braucht auch hinreichend viel Macht in den Händen solcher gewählten Individuen.

Also, um wieder zur Überschrift dieses Beitrags zurückzukommen, werdet endlich mal in größerer Zahl vernünftig und engagiert genug, den aktuellen Ist Zustand wirklich begreifen zu wollen. Zu überlegen wie es sein sollte und wie man dahin kommt. Und werdet öffentlich als so Bestrebte sichtbar und erreichbar. Und versucht hinreichend viele andere zu erreichen und zu überzeugen, dass es Zeit ist. Und lasst nach Möglichkeit dabei niemanden zurück.

Verbündete. Und Gleiche.

Wenn man nicht gerade über eine gigantische Übermacht verfügt und sich quasi alles nehmen kann was man will oder für angemessen hält, mit oder ohne universell moralischen Selbstanspruch, wird man wohl immer hinreichend viele andere brauchen die einen unterstützen oder mit denen man sich zumindest hinreichend einig wird beim tauschen und Co.

Aktuell haben wir 2 Mächte, USA und Russland, die zumindest jeden und alles zerstören könnten wenn sie nicht bekommen was sie wollen oder für nötig und angemessen halten. Allerdings auf Kosten einer zumindest einige Jahrzehnte anhaltende atomare Verseuchung und/oder wenn sie sich gegenseitig an die Gurgel gehen auch um den Preis ihrer gegenseitigen Vernichtung. Letzteres ist dann eher nur noch für „Alles oder Nichts“- Süchtige oder Inkonsequente interessant. Oder eben für Saboteure im Inneren oder von Außen.

Denn wenn diese 2 Mächte sich verbünden, könnte Ihnen der Rest erst mal wenig entgegensetzen, zumindest wenn die 2 auch „hinreichend“ atomar vorgehen. Gut, wenn die ganze Menschheit gleichzeitig konventionell gegen sie „anrennen“ würde, könnten diese beiden zwar atomar fast alles verseuchen aber der Rest könnte sie wohl dennoch überrennen.

Bis auf den Status einer atomaren Alpha-Macht ist China Russland wohl schon überlegen und den USA fast/bald ebenbürtig.

China kann also entweder Waffen entwickeln, wie Nanobotschwärme, die Atombomben, und Makrobomben allgemein, schnell genug unschädlich machen können, oder sie werden selbst atomare Alpha-Macht. Entweder mit den beiden andern zusammen oder alleine. Wenn sie als einzige Makrobomben ausschalten könnten, wären sie so erstmal alleinige Alpha-Macht. Und wir hätten das Zeitalter der Makrobomben mal hinter uns gelassen. Letzteres wäre zumindest gut. Denn Murphys Gesetz: „Alles was schief gehen kann geht auch schief“ gilt zwar erst nach x-Wiederholungen, oder in großen Zeiträumen mit bestimmten gleichen „gefährlichen“ Zuständen. Aber es gilt eben auch für die Gefahr der totalen Zerstörung durch eine zu große atomare Eskalation. Mit Schwärmen aus Mikrobomben kann man die gleiche Wirkung, auch als Minderheit jede Mehrheit besiegen zu können, eben auch mit weniger Kollateralschaden erreichen. Und bei Nanobotschwärmen kann man das Verfallsdatum selbst wählen. Außer man macht sie autom und sich selbst reproduzierend. Dann hat man wieder ein neues Worstcase Szenario für das Leben an sich geschaffen. Zumindest wenn sie den Planeten verbrauchen anstatt nachhaltig zu gebrauchen. Bei nachhaltigen „Nanos“ hätte das natürliche Leben zumindest die Chance die Kontrolle zurückzugewinnen. 🙂

Aber zurück zum aktuellen Istzustand. Wenn sich die USA und Russland gegenseitig auf EU-Niveau zurück bomben wäre China natürlich als alleinige Alphamacht durch. Oder sie werden selbst noch mit rein gezogen und die EU auch. Dann wäre Indien alleiniger Alpha. Naja das kann man dann gedanklich so weiter treiben bis Bhutan Chef im Ring ist.

Also die USA und Russland sollten nicht vergessen, dass wenn Zwei sich streiten sich meisten der oder die Dritten freuen.

Deshalb müssen sich auch Alphamächte fragen: Was muss man den anderen Alphas zugestehen, damit man sich nicht gegenseitig zumindest vom Platz an der Machtsonne weg bombt. Da kommt die berühmte Fairness zu tragen, die man zumindest Gleichen gewährt. Beziehungsweise gewähren muss wenn man nicht gleich nur noch auf gemeinsam niedrigerem Level aufwachen möchte. Aber dafür braucht es Entscheider die sich selbst genug im Griff haben und die Lage richtig einschätzen können.

Bezogen auf den Ukraine-Russland Konflikt stellt sich dann zunächst mal die Frage was Russland aus den betroffenen Gebieten mehr oder weniger dringend braucht. Und was die USA. Und was man dafür in Kauf nimmt. Also die USA braucht aus den betroffenen Gebieten wohl so gut wie nichts. Strategisch sind die Gebiete nur bedeutsam um den Konkurrenten Russland vielleicht durch einen geschickten Zug abzustufen. Unter anderem sind diese Gebiete aber eben genau deshalb für Russland so wichtig. Eine „LuckyPunch“- Option für die USA genau vor ihrer Nase werden sie genauso wenig tolerieren wollen wie die USA vor ihrer Nase wie z. B. in Kuba. Also die Ukraine und was sonst noch so nahe darum liegt wird niemals eine zu große Menge an Waffen beinhalten dürfen ohne Russlands Status zu gefährden.
Alles um das Asowsche Meer und ihren Krim-Militärhafen ist für Russland aber auch so wichtig, zumindest nach meinem Kenntnisstand, um sich gegen nicht atomare aber konventionelle Mächte im Notfall behaupten zu können. Vor allem aus dem Westen. Dort hat man ja immer noch nicht begriffen, dass man sich untereinander hinreichend viel gewähren oder sich gegenseitig abhalten können muss, damit da nicht wieder ein fanatisch aufgeputschter Vernichtungsmob gen Osten zieht, da er mal (existenziell) nicht genug bekommen hat und von den andern auch nicht gestoppt werden konnte bzw. wollte. Daher sind Teile der vom Ukraine-Russland Konflikt betroffenen Gebiete nicht nur für Russlands Status als Atomare Alphamacht wichtig sondern sogar, denke ich, existenziell wichtig. Die USA wird zumindest aktuell und bis sie ihre eigenen Rohstoffe komplett aufgebraucht haben, die Russen nicht vernichten oder unterdrücken wollen, höchsten existenzgefährdend (ideologisch) dem Markt mit (zu) schlechten Karten überlassen wollen. Der nächste Vernichtungsmob aus dem Westen mit einem neuen Hitler aber schon. Und den würde Russland nur mit überlegener Waffengewalt stoppen können.

Also für Russland geht es im Ukraine-Russland-Krieg um die Fähigkeit zur selbstständigen Existenzerhaltung. Also nicht wenn der Mob von Hitler 2 kommt auf einen D-Day für Russland von den USA hoffen zu müssen. Dann heisst es dann vielleicht von einem Biden 2: „They didn’t fight enough to stay power full enough, why should one US Soldier now die for them“.

Also Russland wird solange es kann um die Gebiete die es aus dem Ukraine-Russland Krieg braucht kämpfen, notfalls auch atomar. Mit und vor allem auch ohne Putin. Und sie werden spätestens wenn ein/eine Kennedy bei ihnen dran ist auch klar machen, dass sie nicht vor ihrer Nase auf „Kuba“ bzw. die Ukraine atomar schießen werden, sondern auf die USA. Solange wie nötig. Aber eben nur für das fair nötige. Nicht für irgendwelche Heim- Holungen von Gebieten wie mal kurz früher eroberten Gebieten oder ethnischen Russen die das gar nicht wollen. Nur eine Katastrophe auf 2 Beinen auf dem russischen Thron könnte Russlands Zukunft für solche „Leidenschaften“ riskieren bis opfern.

Und wenn wir schon bei Katastrophen auf zwei Beinen sind, nein auf DenHaag möchte ich jetzt nicht eingehen, ein konsequenter russischer Präsident weiß, dass man Demokratien, auch den USA, die Chance geben sollte nochmal neu zu wählen, solange dass die Zukunft für Russland nicht zu sehr gefährdet, bevor man sich in eventuell nötige atomare Shootout stürzt. Also wenn Putin eine atomare Auseinandersetzung, die vielleicht nötig werden könnte noch hinauszögert bis nach den nächsten Wahlen, wäre das ein Zeichen von charakterlicher Größe und nicht von Schwäche.

Denn nicht sicher genug jeder US-Präsident hat zumindest das geistige und konsequente Niveau von Nikita Chruschtschow.

Und wenn der/die ein oder andere Vize sozial und ethnisch veranlagt ist und zu oft Armageddon geschaut hat und noch dran kommt, müsste vielleicht sogar China aufpassen, wenn eine finale „Jetzt seit ihr dran. Macht es besser als wir hier im Norden“- Rede kommt.

Also Putin: „Nicht zu viel wollen, auch keine komischen eventuellen AltSowjetPläne ausführen, und besser noch warten mit dem atomaren Shootout, solange sicher genug möglich.“

Und Biden: „“Heeelllllllooooo““(„Haaalllllllooooo“)?!

Und Scholz und Co: „Überschuss ist zu viel“ und „Zu wenig Gleichheit und Soziales in Europa und eigentlich auf der ganzen Welt ein Brandbeschleuniger für HitlerMob2“

Nochmal zum Thema: „Wie es sein sollte.“ und „… könnte.“ Nachhaltig.

Nach dieser Maslow Pyramide kann man ja schön nach Befriedigung augenblicklicher Grundbedürfnisse (Physische Bedürfnisse) und nach nachhaltiger Grundbedürfnisse (Sicherheitsbedürfnisse) als unterste Stufen unterscheiden.

Also erstmal direkte Lebenserhaltung, dann die Sicherheit, dass dies auch nachhaltig Bestand hat.

Dann will man soziale Kontakte und Gruppenzugehörigkeit.

Dann kommt die Befriedigung individueller Bedürfnisse, also Wertschätzung, Anerkennung durch andere und Erfolg, Freiheit und Unabhängigkeit (auch) durch sich selbst.

Zum Schluss dann noch Selbstverwirklichung durch Potentialausschöpfung und in der erweiterten Pyramide aus Herrn Maslows letzten Jahren dann noch Transzendenz. Also alles die eigene Existenz überschreitende.

Zur Beantwortung der Frage wie es, aus Sicht mit universell moralischem Selbstanspruch, sein sollte, kann man daraus schonmal mit nehmen, dass man zumindest seine eigenen Grundbedürfnisse schonmal versorgt haben sollte. Das lässt sich aber wohl leichter erreichen, wenn man das Wohl der anderen zumindest hinreichend gleich mit berücksichtigt, also die 3. Stufe zumindest in diesem Punkt als regulative Mindestanforderung an sich selbst bei der Erfüllung der ersten beiden Stufen gleich mitberücksichtigt. Zumindest dürfte das die Erfüllung der 2.Stufe, Sicherheit, erleichtern bzw. erst ermöglichen. Denn die Art und Weise wie man seine Grundbedürfnisse befriedigt ist zumindest aus nachhaltiger Sicht schon für die ersten beiden Stufen entscheidend. Ohne gegenseitige Unterstützung, Kooperation, Einhaltung von Regeln, also die Konkurrenz bei der Grundbedarfsbefriedigung nicht einfach gleich erschlagen wollen wird man sich wohl fast immer zu viele Feinde machen. Also zumindest die strategische Solidarität sollte man schon direkt mitberücksichtigen. Besser wohl auch erstmal die strategische Akzeptanz von Ungleichheit, bis man weiß wieviel gleichgroße Stücke zur gleichen Zeit „einkaufen“/abbeißen man sich leisten kann. Eventuell sind mansche bei Maslows Pyramide schon bei Stufe 4 angelangt und können sich auch aus strategischer Sicht schon so einiges mehr leisten. Dann begnügt man sich für sich und andere besser vielleicht erstmal mit dem nachhaltigen genug, bis man weiß wie sich mehr Gleichheit mit dem Bedürfnis nach Sicherheit verträgt. Zumindest sollte man seine Vorstellung von Gleichheit auch stabil umsetzen können. Mehr als nachhaltig genug ist eben meist nicht rational. Aber eben durchaus unter Berücksichtigung der Kosten und Möglichkeiten erstrebenswert und durchaus empfehlenswert.

Also ohne dass hinreichend viel andere, mit denen zusammen man zumindest seine Grundbedürfnisse inklusive der Sicherheit befriedigt bekommt, auch hinreichend befriedigt sind und zwar nachhaltig genug, ist man auch individuell schon nicht überlebensfähig. Außer man ist individuell autark genug auch bezüglich der Sicherheit (bedürftige) Andere zur Not abhalten zu können.

So gesehen trägt Maslows Pyramide wenn man sie zu sehr aus einzelner Sicht betrachtet zum dem verhängnisvollen Fehlglaube bei, dass man erstmal nur nach seinem eigenen kurzfristigen Genug schauen soll.

Dazu brauchts aber eben schon gleich hinreichend viele andere. Und diejenigen die man da nicht dazurechnen will muss man dann hinreichend abhalten können.

Wer das individuell oder als Teil-Gruppe vergisst oder ignoriert wird kaum nachhaltig durchhalten können.

Individuell braucht man direkt hinreichend viele andere. Zum Beispiel zumindest einen Arzt, eine Wache während man schläft usw..

Also man braucht auf jeder Stufe schon hinreichend viele andere und muss denen ihre Bedürfnisse und Forderungen mit berücksichtigen nicht erst auf Stufe 3. So gesehen ist Maslows Pyramide leicht irreführend.

Leider bietet sie sich für den Glauben an einen Marktautomatismus an, der davon ausgeht, dass man bei Tauschgeschäften nur nach seinem eigenen (kurzfristigen) Wohl zu schauen braucht. Und das der Rest dann automatisch geht. In der Realität bekommt man aber nur das was man bestellte und sich leisten konnte und wenn man Glück hat bekommt man den nötigen Rest den man nicht bestellt hatte umsonst oder per (staatlichen) Zwang durch andere dazu. Darauf dass man im Leben aber immer hinreichend viel geschenkt bekommt oder man gezwungen wird, sollte man nicht vertrauen. Auch die FDP und die Union nicht. Und auch der Rest nicht. Auch nicht auf den Roten Ritter hoffen. Dem geht dann meistens sein Gaul mal durch und trampelt alles nieder.

Also auch die FDPler müssen schon beim Geschäfte machen darauf achten, dass zumindest hinreichend viele andere wirklich hinreichend befriedigt sind und dass man den Rest abhalten kann. Inklusive denjenigen, die aus sozialen oder transzentralen Gründen ein Interesse auch am Rest den sie nicht unbedingt brauchen haben. Da man schlecht einschätzen kann wer da alles dazu gehört, ist es wohl meist besser auch dem Rest zumindest das nötige solange möglich bis hin zum hinreichend fairen zu gewährleisten. Alles andere ist nicht rationale und dient wohl eher der Befriedigung von sekundären eigenen Wünschen. Da muss man sich im Griff haben oder ist diesbezüglich auf die freiwillige Begrenzung durch anderer angewiesen, wenn man überleben möchte.

Bezogen auf seinen Exportüberschuss und den Außenbeitrag verhält sich Deutschland und seine „sparsamen“ Freunde wie ein rein kurzfristig Gewinntrieb-gesteuerter FDPler. Man denkt nicht darüber nach, dass man nachhaltig hinreichend viele andere braucht, die einem auch in Krisenzeiten, die bisher immer jeden mal getroffen haben und der Logik nach auch weiter treffen werden, unterstützen braucht um seine Grundbedürfnisse immer hinreichend zu befriedigen und die anderen die man da nicht hinzuzählen will plus denen ihrer Unterstützer abhalten können muss.

Und auch die NATO verhält sich so. Wenn man schon betont, dass man sich intern solidarisch verhalten muss, muss man zumindest schauen, dass man sich nach außen hin strategisch solidarisch genug verhält. Auch mit Blick auf die Unterstützer des Außen auch im Inneren. Und damit sind nicht nur die Saboteure gemeint sondern alle, die ein Interesse am Wohl auch des Außen haben. Und wenn man mit dem Außen wohl maximal ein zu teureres Unentschieden erreichen kann sollte man erst recht schauen, dass man sich das Leben nicht unnötig schwer macht. Einfach so clever und nachhaltig fair und solidarisch ist natürlich besser.